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Tagesablauf



7:30 Uhr: Ankommen und abstempeln

Wann immer es geht, fährt Sven mit dem Motorrad zur Arbeit. Der Geruch von Benzin und Gummi liegt bereits in der Luft, als er an diesem Morgen die Werkstatt betritt. Noch hört man das Radio. Aber schon bald werden Motorenlärm und jede Menge Werkstattgeräusche diese Ruhe unterbrechen. Nach ein paar Handgriffen kann es losgehen in einen neuen Arbeitstag in Svens Traumberuf.

7:40 Uhr: Stellung halten im Geschäft

Die Türen des Geschäftes sind noch bis 9:00 Uhr geschlossen. Was niemand sieht, aber Kenner wissen, ist, dass die Werkstatt unten im Hof bereits seit 7:30 Uhr geöffnet ist. Dort halten Sven und seine Kollegen die Stellung und nehmen bis 9:00 Uhr selbst die Kundenanfragen an.

9:00 Uhr: Der Nächste bitte: wieder eine Inspektion

Die Kollegen im Geschäft haben übernommen. Sven schaut in das Fach an der Auftragswand, um zu sehen, dass eine weitere Inspektion anliegt. Bevor es jedoch losgehen kann, müssen Ersatzteile her. Zurück in der Werkstatt lässt Sven die Maschine für den Ölwechsel schon einmal warm laufen. Wenn er dieses dann später ablaufen lassen will, fließt es direkt mit den darin enthaltenen Verunreinigungen ab. Im kalten Zustand würden sämtliche Schmutzrückstände auf dem Boden der Wanne zurück bleiben, wo sie das neue Öl verunreinigen würden. Um sich nicht zu verbrühen, lässt Sven die Maschine noch ein bisschen abkühlen. Eine gute Gelegenheit, um sich mit den Maschinendaten genauer vertraut zu machen.

10:00 Uhr: Hauptuntersuchung

Dreimal in der Woche kommt Herr Flier von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) in den Betrieb, um u.a. die vorgeschriebene Hauptuntersuchung bei den Motorrädern abzunehmen.

12:00: Ölfilterwechsel – keine große Sache

Nachdem die Fahrzeuge alle die begehrten Plaketten für die Hauptuntersuchungen erhalten haben, kann Sven die Inspektion vom Morgen fortsetzen. Um das neue Öl nicht mit Rückständen aus einem alten Filter zu belasten, gehört zu jedem Ölwechsel immer auch ein Filterwechsel dazu.

12:30: Zündkerzen: kleine Teile, große Wirkung

Nach Prüfung der Reifen, Bremsen und Beleuchtung muss Sven noch die Zündkerzen austauschen. Noch ein paar weitere Handgriffe, und er kann den Auftrag abschließen.

12:45 Uhr: Vier Ohren hören mehr

Eine Maschine macht beim Bremsen seltsame Geräusche. Der Kollege bittet Sven um Bestätigung seiner Vermutung und um eine Probefahrt.

13:00 Uhr: Mittagspause

Die Sonne scheint, und Sven zieht es raus. Nur wenige Schritte vom Betrieb entfernt, hat er die Qual der Wahl – und die fällt heute mal auf einen Döner. Meist verbringt er aber die Mittagspause zusammen mit den Kollegen in der Werkstatt, wo es dann mitgebrachte Brote gibt.

13:30 Uhr: Reparatur

Frisch gestärkt geht es zurück an die Arbeit. Im Fach liegt ein Reparaturauftrag. Die Einspritzung einer Maschine funktioniert nicht. Sven kennt sich auch mit hochkomplizierten High-Tech-Teilen aus.

14:30 Uhr: Reifenwechsel

Beim nächsten Auftrag kommt Sven ganz schön ins Schwitzen. Echte Muskelkraft ist gefragt, bis der Reifen von der Felge runter ist.

14:45 Uhr: Wuchten

Sven hat einen neuen Reifen auf die Felge gezogen. Vor dem Einbau des Rades, muss er aber den Reifen unbedingt noch wuchten.

16:00 Wochenendputz

Freitags wird die Werkstatt mal so richtig sauber gemacht. Das kann dann schon mal eine Stunde dauern bis alle Hebebühnen gesäubert, die Werkzeuge und Maschinen gereinigt und verstaut sind und der Müll entsorgt ist.

17:00 Uhr Feierabend

Sven freut sich heute ganz besonders auf den Feierabend, denn es steht nicht nur das Wochenende vor der Tür, sondern auch noch eine ganze Woche Urlaub. Zur Feier des Tages macht er heute Abend noch das, was er neben dem Motorradfahren am liebsten tut. Vorher heißt es aber noch Hände schrubben, und zwar gründlich.