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Tagesablauf



8:00 Uhr: Ankommen und Auftragszettel lesen.

Es klingt eigentlich ganz wie beim Zahnarzt, wenn man an Alessjas Arbeitsplatz kommt. Die ersten Kollegen haben ihre Bohrer und Luftschläuche bereits in Betrieb, als sie an diesem Morgen das Labor betritt. Schnell noch einloggen im Zeiterfassungsgerät, Jacke und Tasche im Pausenraum parken, umziehen und schon kann´s losgehen. Ihr Laborleiter hat die Aufträge für den heutigen Tag schon bereitgelegt.

8:15 Uhr: Viel Arbeit: Die Herstellung einer Krone

Der erste Auftrag für diesen Tag lautet Herstellung einer Vollgusskrone. Das bedeutet vom ersten bis zum letzten Handgriff richtig viel Arbeit.

11:00 Uhr: Zahnkosmetik: Keramikverblendung

Alessja hat die Krone fertig modelliert und sie bereits mit einer Deckschicht behaftet, die das dunkle Metall abdeckt. Nun muss sie dem künstlichen Zahn noch zu einem echt aussehenden Äußeren verhelfen. Hier ist ein guter Blick für Farben und Nuancen gefragt, denn jeder Zahn besteht aus unterschiedlichen Farbschichten und wird vom Zahnhals bis zur Schneidfläche immer heller. Deshalb wird jede Zahnschicht mit einer anderen Keramikfarbe bearbeitet und anschließend gebrannt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

12:00 Uhr: Mittagspause

Endlich Mittag und Zeit mit der Kollegin ein bisschen zu quatschen. Im Pausenraum gibt´s heute Brötchen vom Bäcker um die Ecke. Manchmal geht Alessja aber auch zum Essen raus, denn das Labor liegt ganz in der Nähe einer Einkaufsstraße. Bei schönem Wetter geht sie gerne auch noch ein bisschen bummeln.

13:00 Uhr: Sowohl Serien- als auch Maßanfertigung: Implantate

Beim nächsten Auftrag geht´s in die Metallbearbeitung. Industriell vorgefertigte Produkte erleichtern Alessja zwar die Arbeit, die Anpassung an die jeweilige Patientensituation bleibt jedoch eine Maßanfertigung.

13:30 Uhr: Patientennotfall

Zum Service eines Handwerkbetriebes gehört es einfach dazu, auch unvorhergesehene Aufträge schnell und unkompliziert abzuwickeln. Immer mal wieder gibt es Patientenfälle, wo es besonders wichtig ist, die Wartezeit so gering wie möglich zu halten.

15:00 Uhr: Erstellen einer DVT-Schiene

Beim nächsten Patienten steht eine umfangreiche Implantatarbeit an. Gerade bei größeren Zahnlücken stellt sich die Frage, wo genau der Zahnarzt die künstliche Zahnwurzel einsetzen muss. Hier ist sorgfältige Planung wichtig. Alessja erstellt dazu eine sog. DVT-Schiene. Das ist eine Röntgenschiene, mit der der Zahnarzt ein dreidimensionales Röntgenbild erstellen und die ideale Lage der Implantate planen kann. Am Gebissmodell stellt Alessja zunächst röntgenfähige Zähne in Wachs auf. Aus lichthärtendem Kunststoff fertigt sie dann eine Schiene mit einem Griff, die später beim Patienten angepasst wird und dem Zahnarzt verrät, wo er die künstliche Zahnwurzel einsetzen muss.

17:00 Uhr Aufräumen und Feierabend

Endlich Feierabend. Alessja ist mit allen Arbeiten fertig geworden. Sie freut sich auf einen schönen Abend. Noch schnell aufräumen, damit sie morgen wieder gut starten kann.