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Ausbildung

Zahntechniker

Ausbildungsform

Duale Ausbildung – Du verbringst die meiste Zeit in deinem Ausbildungsbetrieb. Dies sind in der Regel gewerbliche Dentallabors, Zahnkliniken oder Betriebe der zahntechnischen Industrie. Dort wirst du von einem Ausbilder oder einer Ausbilderin und erfahrenen Kollegen und Kolleginnen angelernt. Daneben hast du regelmäßig Berufsschule.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung, meist um 6 Monate, möglich. Die Bestimmungen hierzu sind je nach Bundesland unterschiedlich. Mögliche Gründe, die Ausbildungszeit zu verkürzen sind zum Beispiel besonders gute Leistungen in der Berufsschule und im Betrieb oder die Anrechnung einer Berufsausbildung. Wer verkürzen darf und wie lange, das entscheidet der Betrieb in Abstimmung mit der zuständigen Handwerkskammer.

Ausbildungsinhalte

Zahntechniker/innen stellen künstlichen Zahnersatz oder kieferorthopädische Geräte her. Da ist handwerkliche Präzisionsarbeit gefragt, weil es auf millimetergenaue Passgenauigkeit ankommt. Daneben brauchst du Kenntnisse in Anatomie und Werkstoffkunde sowie in den unterschiedlichen Verarbeitungstechniken.

Ausbildungsinhalte im Detail
- Gebissmodelle herstellen
- Werkzeuge auswählen und pflegen
- Zähne in Wachs aufstellen
- Festsitzenden Zahnersatz herstellen und reparieren
- Kieferorthopädische Geräte herstellen und reparieren
- Prothesen herstellen und reparieren
- Maschinen programmieren und bedienen

Abschluss

Deine Prüfung legst du bei der für dich zuständigen Handwerkskammer ab. Sie besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil.
Für den praktischen Teil musst du drei Prüfungsstücke und eine Arbeitsprobe anfertigen. Im schriftlichen Teil sollst du zeigen, dass du die theoretischen Grundlagen in den Fächern Technologie, Fertigungsplanung und -kontrolle sowie in Wirtschafts- und Sozialkunde beherrschst.
Wenn du diese Prüfungen bestanden hast, bist du Zahntechniker/in.

Einsatzbereiche

Als Zahntechniker/in kannst du in gewerblichen Dentallabors, Zahnkliniken, Zahnärzten mit eigenem Labor oder in Unternehmen der zahntechnischen Industrie arbeiten. Nach der Ausbildung solltest du dir überlegen, wie du dich spezialisieren möchtest. Was interessiert dich mehr? Kronen- und Brückentechnik, Implantatologie oder Kieferorthopädie?

Verdienstmöglichkeiten

Bruttoverdienst während der Ausbildung:
Wie viel du verdienst, hängt sehr vom Betrieb und vom Bundesland ab. Als Anhaltspunkte werden folgende Bruttoverdienste während der Ausbildung angegeben.

1. Ausbildungsjahr: € 360
2. Ausbildungsjahr: € 410
3. Ausbildungsjahr: € 460
4. Ausbildungsjahr: € 510

(Quelle: BERUFENET vom April 2013)

Bruttoverdienst nach der Ausbildung
Was du nach der Ausbildung in diesem Beruf verdienen kannst, hängt stark von den jeweiligen Anforderungen, deiner Berufserfahrung, dem Betrieb und dessen Lage ab. Zum Teil gibt es da erhebliche Schwankungen. Im ersten Jahr nach Abschluss der Ausbildung kannst du ungefähr mit einer Bruttovergütung von 1300 – 1800 € pro Monat rechnen. Ein Tarifvertrag exisiertiert für das Zahntechniker-Handwerk nicht. (Quelle: VDZI 2008 und dzv Lohnerhebung 2010)