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Karriere

Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Lehrgänge

Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und beruflich voranzukommen, ist es wichtig, sich auch nach der Ausbildung fortzubilden, z.B. im Bereich Kunststoffkunde oder Gummiherstellung.

Außerdem hast du die Möglichkeit, dich zu spezialisieren. Zum einen auf einen Schwerpunkt, wie zum Beispiel die Herstellung von Kunststofffenstern, oder von Faserverbundwerkstoffen. Zum anderen auf bestimmte Verfahren, wie z.B die Spritzgusstechnik, das Blasformen oder Kunststoffauskleiden. Auch im Bereich der Qualitätsprüfung gibt es Möglichkeiten der Spezialisierung.

Meister/in

Wenn es dich interessiert, Aufgaben mit mehr Verantwortung zu übernehmen und auch Mitarbeiter zu führen, kannst du den Meister machen. Die Weiterbildung dauert entweder sechs Monate in Vollzeit oder zwei Jahre, wenn du neben der Arbeit die Abendschule besuchst. Am Ende legst du die Meisterprüfung ab und bist dann Industriemeister/in der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk. Mit bestandener Prüfung kannst du auch selbst Lehrlinge ausbilden und dich selbständig machen.

Techniker/in

Als Techniker/in der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuktechnik kannst du beispielsweise Produktionsprozesse leiten.

Wenn dich dieser Weg interessiert, kannst du nach deiner Ausbildung die Technikerschule besuchen. Die Weiterbildung dauert zwei Jahre in Vollzeit. Wie beim Meister ist auch hier die Voraussetzung, dass du fünf Jahre Berufserfahrung inkl. Ausbildung hast.

Studium

Ein möglicher Weg, beruflich weiterzukommen, ist es auch, zu studieren und beispielsweise Ingenieur/in für Kunststofftechnik zu werden. Dieser Studiengang wird mit dem Bachelor abgeschlossen. Du kannst ihn an einer Universität oder an einer Fachhochschule belegen.

Selbstständigkeit

Als Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik hast du auch die Möglichkeit, dich selbständig zu machen. Zum Beispiel kannst du einen Fertigungsbetrieb für Kunststofferzeugnisse oder einen Kunststoff-Recyclingbetrieb gründen. Wichtig dabei ist, dass du in deinem Beruf ausreichend Erfahrungen gesammelt hast und dich zum Beispiel bei Beratungsstellen der Kammern sehr gut beraten lässt.