Für die vollständige Darstellung der Website wird JavaScript und das Flash-Plugin (Version 8) benötigt.

Karriere

Tischler

Meister/in

Auch für den Tischler gilt: Ohne Meisterprüfung kein eigener Betrieb! Das bedeutet, dass du eine Meisterprüfung ablegen musst, um eine einen eigenen Betrieb zu gründen. Zur Vorbereitung auf diese Prüfung kannst du Kurse in speziellen Schulen des Tischlerhandwerks und der Handwerkskammern besuchen. Hier hast du die Wahl zwischen einer Vollzeit- oder Teilzeitausbildung. Bei der Teilzeitausbildung arbeitest du weiter in einem Betrieb. Der Vorteil ist, du sammelst weiter Berufserfahrung. Die Ausbildung dauert dafür aber länger. Der Vollzeitkurs geht schneller, du verdienst in der Zeit aber kein Geld bzw. bekommst evtl. Bafög. Als Meister/in übernimmst du zusätzliche Fach- und Führungsaufgaben, zum Beispiel in der Beratung von Kunden oder in der Betreuung von Auszubildenden. Auch gut: Mit dem Meistertitel in der Tasche kannst du auch ohne Abitur studieren. Erkundige dich dafür direkt an der Hochschule.

Selbständigkeit

Wenn du Lust hast, dich als Tischler/in später selbständig zu machen, kannst du zum Beispiel einen eigenen Tischler- oder Schreinereibetrieb gründen. Voraussetzung dafür ist, dass du deine Meisterprüfung erfolgreich bestanden hast.

Weiterbildungen

Wenn du dich weiterbilden und damit auch beruflich "vorankommen" möchtest, bietet sich eine Weiterbildung in den z. B. folgenden Bereichen an:
- Geprüfte/r Kundenberater/in im Tischlerhandwerk
Nach deiner Weiterbildung erstellst du Angebote für Kunden und bist für die gesamte Auftragsabwicklung verantwortlich. Auch das Entwerfen von Konstruktionsplänen und die Präsentation gehören u. a. zu deinen Aufgaben.
- Geprüfter Fertigungsplaner/in im Tischlerhandwerk
Mit einem Abschluss in der Tasche koordinierst du die Arbeit in der Werkstatt und bist für einen reibungslosen Ablauf der Produktion zuständig.
- Geprüfter Fachbauleiter/in im Tischlerhandwerk
Nach dieser Fortbildung bildest du die Schnittstelle Betrieb, Montage und Auftraggeber. Du bist für den reibungslosen Ablauf der Auslieferung und Montage von fertigen Möbeln verantwortlich und übernimmst hier Führungsaufgaben.
- Tischler/in für Restaurierungsarbeiten
Aus Alt wird Neu! Tischler/innen für Restaurierungsarbeiten lernen in dieser Weiterbildung wie sie alte Möbelstücke mit neuen aber auch historischen Arbeitstechniken bearbeiten können. Je nach Ausbildungsform benötigst du 2 oder 24 Monate.
- Techniker/in Holztechnik
Die Weiterbildung zum Techniker dauert zwei Jahre. In der Fachschulausbildung lernst du wie man Arbeitsabläufe plant und steuert, Materialplanung vornimmt, Kosten berechnet und wie man den Arbeitsplatz gestaltet.
- Betriebswirt/in Holz
Als Betriebswirt/in Holz bist du für die betriebswirtschaftliche Planung und Organisation in größeren Firmen der Holzindustrie tätig. Die Schule besuchst du in der Regel in Vollzeit für zwei Jahre.

Studium

Auch die Uni oder Fachhochschule kann für dich als Tischler/in interessant sein. Dort kannst du zum Beispiel die Ingenieurstudiengänge: Holztechniker/in, Innenarchitekt/in und Innenausbau oder die Studiengänge Holzwirt/in, Restaurator/in, Architekt/in und Designer/in studieren. Mit bestimmten Voraussetzungen, wie dem Meistertitel, kannst du übrigens auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung studieren.

Fortbildung und Spezialisierung

Je nach Branche und Betrieb ist es sinnvoll, sich regelmäßig zu speziellen Themen fortzubilden. Neue Maschinen oder Computerprogramme erfordern ebenfalls, dass du dein Wissen auf dem neuesten Stand hältst. Ganz gezielt kannst dich dazu mit Lehrgängen und Seminaren fortbilden: Zum Beispiel zum Innen- Fenster- und Treppenausbau oder zu branchenspezifischer Software wie zum Beispiel CAD.