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Ausbildung

Straßenbauer

Ausbildungsform

Machst du eine Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in, arbeitest du einen Großteil der Zeit im Betrieb mit und bist außerdem regelmäßig in der Berufsschule, um die Theorie zu lernen. Außerdem gibt es zusätzlich überbetriebliche Kurse, in denen die praktischen Seiten des Berufs vertieft werden. Diese Kurse garantieren, dass du umfassend ausgebildet wirst. Vom ersten bis zum letzten Tag der Ausbildung wirst du in fächerspezifischen und auch fachübergreifenden Bereichen unterrichtet. Wie viel Zeit diese Kurse in Anspruch nehmen, ist jedoch nicht in allen Betrieben gleich.

Ausbildungsdauer

Drei Jahre dauert die Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in im Normalfall. Bist du in der Berufsschule und im Betrieb besonders gut oder hast schon eine ähnliche Ausbildung gemacht, kannst du die Ausbildungszeit unter Umständen verkürzen. Erdal zum Beispiel konnte auf Grund seines Fachabiturs um ein halbes Jahr verkürzen.

Ausbildungsinhalte

Als Straßenbauer/in lernst du wie Straßenbeläge aufgebracht werden, was es für Straßenbeläge gibt und wie Straßen aufgebaut sind. Zudem geht es darum, was unterhalb einer Straße an Kanälen und Anschlüssen notwendig ist und wie diese verlegt und repariert werden. Nicht zuletzt geht es darum, Bordsteine und Gehwegplatten verschiedener Art zu setzen.

Ausbildungsinhalte im Detail:
- Herstellen von Mörtel- und Betonmischungen, Bewehrungen, Dämmungen, Wandputz und Estrich
- Baugruben, Gräben und Schalungen herstellen
- Werkzeuge, Baugeräte und -maschinen einsetzen
- Lesen und Anfertigen von Zeichnungen, Skizzen und Verlegeplänen
- Straßendecken, Sickerungen und Abflussrinnen herstellen
- Rohre verlegen, einbauen und prüfen
- Abflussrinnen anlegen
- Fertigteile für den Straßen- und Tiefbau herstellen und einbauen
- Abdichten von Rohrverbindungen Einbauen von Drainagerohren
- Einstiegschächte, Regeneinläufe und Schachtabdeckungen versetzen und einbauen
- Pflasterarbeiten ausführen
- Herstellen von Straßendecken
- Verlegen und Versetzen von Begrenzungssteinen und Platten

Abschluss

Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres steht die erste Prüfung an. Die Teilnahme daran ist Voraussetzung, um an der Abschlussprüfung teilnehmen zu können. Und du machst bereits deinen ersten Abschluss: zum / zur Tiefbaufacharbeiter/in mit Schwerpunkt Straßenbau.

Am Ende der Ausbildung folgt dann die Abschlussprüfung, die wie üblich aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil besteht. Während der praktischen Prüfung musst du zum Beispiel eine kleine Fläche Kopfsteinpflaster oder Kurvensteine als Bordsteinkante verlegen.

Einsatzbereiche

Als Straßenbauer/in arbeitest du für Unternehmen, die Straßen bauen und sanieren. Häufig sind die Firmen auch im Kanalbau tätig, so dass du nicht nur im Straßen- sondern auch im Kanalbau eingesetzt wirst.
In manchen Firmen ist es außerdem üblich, dass du auf Montage gehst. Das bedeutet, du arbeitest für einige Zeit – je nach Größe der Baustelle für Tage, Wochen oder sogar Monate an einem anderen Ort.

Verdienst

Bruttoverdienst während der Ausbildung:
Was du in der Ausbildung zum / zur Straßenbauer/in verdienst, ist unterschiedlich. Das schwankt von Betrieb zu Betrieb und von Bundesland zu Bundesland.

1. Ausbildungsjahr: € 587 bis € 669
2. Ausbildungsjahr: € 805 bis € 1.028
3. Ausbildungsjahr: € 1.017 bis € 1.299
(Quelle: BERUFENT, April 2013)

Bruttoverdienst nach der Ausbildung:
Auch nach der Ausbildung hängt die Höhe des Gehalts von verschiedenen Faktoren ab. Das Einstiegsgehalt kann bei € 18,16 pro Stunde liegen. Bei einer 40-Stunden Woche kannst du so mit einem Bruttogehalt von € 2.905,60 rechnen.
(Quelle: BERUFENT, August 2014)