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Tagesablauf

Anne , Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/in zeigt dir wie ein typischer Tagesablauf aussieht.

7.00 Ankommen und den Tag planen

Anne biegt auf ihrem Fahrrad pünktlich in den Hof ein, wo die gelben Betriebsautos parken, und macht sich auf den Weg in die Werkstatt. Dort trifft sie auf die Kollegen und den Chef, ihren Vater. Der Tag startet wie jeden Morgen mit einer Teambesprechung: Welche Aufträge liegen an? Was muss in der Werkstatt produziert werden? Welche Montage- und Wartungsarbeiten warten auf das Team? Anne prüft die Aufträge, die sie heute abarbeiten soll. Alles klar? Dann kann’s ja losgehen! Übrigens: Den Blaumann hat sie schon zu Hause angezogen, das erspart das Umziehen im Betrieb.

7.20 Auto beladen

Anne und ihr Kollege Jörg suchen Material und Werkzeug zusammen, das sie für die Kundenbesuche heute benötigen und verpacken es geschickt im Wagen, damit nichts verrutschen und verkratzen kann. Bei schweren Teilen packen beide mit an, das macht es einfacher. Die beiden dürfen jetzt nichts vergessen, damit die Montage beim Kunden reibungslos verlaufen kann!

8.30 Ankunft beim Kunden

Beim ersten Kunden soll ein Rollladenkasten montiert werden. Der Kunde wartet schon auf Anne und ihren Kollegen. Anne nimmt sich Zeit für die Begrüßung: Für sie ist der freundliche Umgang mit den Kunden ein wichtiger Teil ihres Berufes. Dann packt sie zusammen mit Jörg das Material aus und bereitet alles für die Montage vor. Auch die Werkzeugkisten und die Leitern dürfen nicht fehlen. Alle Bauteile werden ausgepackt und in der richtigen Reihenfolge bereit gelegt, damit beim Einbau gleich alles nach Plan gehen kann.

8:45 Montage des Rollladen

Unter den wachsamen Augen des Kunden beginnt die Montage. Anne und ihr Kollege sind ein eingespieltes Team. Da geht die Arbeit leicht von der Hand, die einzelnen Handgriffe sitzen. Die Leitern werden so positioniert, dass sie keine Blumen im Garten beschädigen. Zuerst werden die Führungsschienen für den Rollladenpanzer am Haus montiert, dann der Rollladenkasten aufgesteckt und das Motorkabel durch ein gebohrtes Loch in der Hauswand geführt, damit innen eine Steuerung angeschlossen werden kann. Anne fädelt im Anschluss den Rollladenpanzer ein. Dann kann Jörg die Endlage des Rollladenmotors richtig einstellen. Fertig!

11.00 Wartungsbesuche

Beim nächsten Kunden wird schnell ein repariertes Fliegengitter eingebaut. Beim alten Produkt hatte es eine Beschädigung gegeben, die in der Werkstatt repariert wurde. Der Austausch geht Anne schnell von der Hand. Noch zwei ähnliche kleine Aufträge stehen bis zum Mittag auf Annes und Jörgs Liste, bevor es Zeit für die Mittagspause ist.

13:00 Mittagspause

Nach den ganzen Kundenbesuchen ist es Zeit für eine kleine Stärkung. Wenn sie viel unterwegs sind, essen Anne und ihr Kollege häufig im Auto. Die beiden kennen inzwischen alle Imbisse im näheren und weiteren Umkreis gut. Heute hat die Lust auf etwas Herzhaftes gesiegt!

13:00 Sonnensensor einbauen

Der letzte Kundentermin für heute. Frau Bayer kennt Anne schon, da sie gestern mit ihrem Kollegen dort eine Markise über der Terrasse montiert hat. Heute ist Anne vorbei gekommen, um noch einen Sonnensensor für diese Markise zu installieren. Da kommt moderne Technik ins Spiel. Die Kundin ist sehr interessiert an Annes Handgriffen, daher zeigt Anne ihr genau, was sie macht und wie der Sensor funktioniert.

14:00 Konstruktion vorbereiten

Anne ist zurück in der Werkstatt und arbeitet dort den restlichen Tag. Ihr Arbeitsauftrag lautet, Rollladen zu bauen, die ein Kunde bestellt hat. Der erste Schritt ist die Berechnung der richtigen Zuschnittmaße, um zu wissen, wie viel von welchem Material benötigt wird. Anne benutzt dabei auch vorgegebene Standardwerte, das erleichtert das Rechnen!

14:15 Material zusammenstellen

Ein Rollladen besteht aus ganz schön vielen Einzelteilen. Anne sucht im Lager das benötigte Material zusammen: z.B. eine Welle aus Stahl, auf der der Rollladenpanzer später aufgewickelt wird, Aluminiumprofile für die Führungsschienen und für den Rollladenpanzer. All das schneidet sie an verschiedenen Maschinen auf die richtige Länge.

15:00 Rollladen zusammenbauen

Wenn das Material für den Rollladen fertig zugeschnitten ist, wird es auf den sogenannten Arretiertisch gelegt und auf Fehler überprüft. Dann steckt Anne die einzelnen Rollladenstäbe zum Rollladenpanzer zusammen und sorgt dafür, dass sich nichts verschieben kann. Die Kollegen haben inzwischen den Rollladenkasten zusammengebaut, so dass Anne zum Abschluss den fertigen Rollladenpanzer nur noch auf die Welle ziehen muss – fertig!

15:45 Werkstatt aufräumen

Der Arbeitstag ist fast geschafft. Anne räumt zum Abschluss noch auf. Bei der handwerklichen Arbeit in der Werkstatt fällt einiges an Dreck und Staub an. Sauberkeit ist wichtig, damit die Maschinen immer gut funktionieren und kein Material verschmutzt wird. In Annes Betrieb räumt jeder den eigenen Dreck selber weg. Einmal in der Woche wird dann gemeinsam sauber gemacht.

16:00 Feierabend

Der Feierabend ist da! Anne freut sich auf den restlichen Tag, der noch mit schönen Dingen auf sie wartet.