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Perspektiven

Meister/-in

Möchtest du vielleicht Führungsaufgaben in einem Betrieb übernehmen oder sogar dein eigenes Unternehmen aufbauen? Dann gehe doch den Weg zum/zur Rollladen- und Sonnenschutzmeister/in! Zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung kannst du Kurse besuchen. Diese dauern in Vollzeit ca. 4 Monate, und in Teilzeit ca. 1,5 Jahre und sind kostenpflichtig. Du musst diese Kurse aber nicht unbedingt machen, um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden. Neben einer fachlichen Vertiefung beschäftigst du dich dort u.a. mit Mathematik, Wirtschaft, Recht und Mitarbeiterführung.

Techniker/in

Mit einer Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Techniker/in der Fachrichtung Holztechnik spezialisierst du dich auf das Material Holz und entwirfst und konstruierst damit z.B. Möbel oder Treppen. Wenn du in einem größeren Unternehmen tätig bist, kannst du auch Aufgaben in der Planung oder in der Kundenberatung übernehmen. Wer diesen Weg wählt, geht wieder zur Schule, denn die Ausbildung erfolgt an Fachschulen. Im Vollzeitunterricht dauert diese Weiterbildung 2 Jahre. Teilzeitunterricht ist auch möglich: Dann findet der Unterricht abends und am Wochenende statt und dauert insgesamt 4 Jahre.

Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute

Wenn du später schwerpunktmäßig nicht mehr auf der Baustelle, sondern in einem Büro arbeiten möchtest, sind Weiterbildungen mit einem kaufmännischen und verwaltenden Schwerpunkt die richtige Wahl.

Als technische/r Fachwirt/in z.B. erstellst du Angebote und Kostenvoranschläge, bearbeitest Aufträge und planst die Arbeitsabläufe im Unternehmen. Als Vorbereitung auf die Prüfung kannst du Lehrgänge besuchen, die in Teilzeitform bis zu 3 Jahren dauern können. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Als Fachkaufmann/-frau in der Handwerkswirtschaft arbeitest du vor allem verwaltend und kaufmännisch: Beispielsweise betreust du die Kunden, planst den Materialeinkauf, kümmerst dich um Werbung und um die Buchführung. Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung dauern in Teilzeit 5 bis 15 Monate, bei Vollzeitunterricht 4 Wochen bis 9 Monate. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang verpflichtend.

Übrigens: Diese Weiterbildung kann auch in Kombination mit der Meisterprüfung gemacht werden. Auskunft dazu gibt dir die Handwerkskammer.

Selbstständigkeit

Das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk ist ein sogenanntes zulassungsfreies Handwerk. Das bedeutet, du kannst dich auch ohne Meisterprüfung und Berufserfahrung selbstständig machen und einen Rollladen- und Jalousiebauerbetrieb eröffnen. Wenn dich ein Teilbereich besonders interessiert, z.B. Rolltoranlagen, kannst du dich darauf auch spezialisieren. Eine umfassende Beratung vor dem Beginn der Selbstständigkeit ist wichtig, damit keine Fehler bei diesem Schritt passieren. Die Handwerkskammern helfen dir dabei gerne weiter!

Techniker/in

Techniker/innen im Garten- und Landschaftsbau heißen je nach Bundesland auch Agrarbetriebswirte/-wirtinnen. Sie arbeiten nach der Weiterbildung häufig als leitende Mitarbeiter/innen bzw. Abteilungs- oder Betriebsleiter/innen im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus oder in der öffentlichen Verwaltung. Die Arbeitsbereiche reichen von Planung und Organisation über Produktion und Vermarktung bis hin zur Anpflanzung und Pflege. Mit dieser Weiterbildung kannst du außerdem als Ausbilder/in arbeiten und später noch studieren.

Studium

Wenn du noch weiter lernen möchtest, ist ein Studium vielleicht die richtige Wahl. Verschiedene Schwerpunkte sind möglich. Du kannst dich z.B. sehr intensiv mit deinem Lieblingswerkstoff befassen und Metall-, Holz- oder Kunststofftechnik studieren. Je nach Fach studierst du dabei an einer Fachhochschule oder einer Universität. Das dauert für einen Bachelorabschluss mindestens 3 Jahre. Nach dem Studium kannst du ganz vielfältig in einem Unternehmen eingesetzt werden, z.B. in der Produktentwicklung, in der Fertigung, in der Betriebsorganisation oder im Vertrieb.

Fachlehrgänge

Neue Technologien oder neue Materialien, die auf den Markt kommen, fordern eine ständige Weiterqualifizierung. Abhängig von den Erfordernissen in einem Betrieb lassen sich viele Bereiche in diesem Beruf anhand von Fachlehrgängen vertiefen. Viele Fortbildungen behandeln besondere Aspekte der Holz-, Metall- und Kunststoffverarbeitung. Elektronik und EDV sind ebenso Themen wie Kundenservice und Qualitätssicherung.