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Karriere

Maler/in und Lackierer/in

Meister/in

Meister/innen übernehmen Fach- und Führungsaufgaben. Mit bestandener Meisterprüfung kannst du auch einen Betrieb eröffnen und Lehrlinge ausbilden.

Maler- und Lackiermeister/innen oder Stuckateurmeister/innen sind berufliche Weiterbildungen nach der Handwerksordnung. Zur Prüfungsvorbereitung empfiehlt sich die Teilnahme an einem Vorbereitungskurs, auch wenn dies nicht verpflichtend ist. Dies dauert in Vollzeit in der Regel 4 Monate bis 1 Jahr, in Teilzeit bis zu 2 Jahre. Die Kurse sind allerdings nicht ganz billig und häufig kommt noch die Unterbringung hinzu.

Techniker/in

Eine andere Möglichkeit ist die Weiterbildung zum bzw. zur Techniker/in. Diese wird mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten. Techniker/innen arbeiten häufig in der Farbindustrie.

Der Schwerpunkt der Weiterbildung liegt in der Fachtheorie. Du lernst neue spezielle Techniken, geschichtliche Hintergründe und Dinge, die zum Beispiel mit Umweltschutz zu tun haben.

Als Techniker/in kannst du dann eine Stelle als höhere/r Angestellte/r bekommen, verdienst mehr Geld und hast mehr Verantwortung als eine Gesellin oder ein Geselle. Die Schule dauert zwei Jahre und kostet etwa 10.000 €.

Weiterbildungskurse

Um fachlich auf dem Laufenden zu bleiben, solltest du dich als Maler/in und Lackierer/in ständig weiterbilden.

Immer wieder gibt es neue Lacke und Farben, neue Baumaterialien und Arbeitstechniken. Dazu bieten die Innungen jedes Jahr viele Kurse an. Die kosten zwar immer Geld, aber oft bezahlt solche Weiterbildungen dein Arbeitgeber oder die Agentur für Arbeit.

Studium

Auch ein Studium kannst du schaffen. Wenn du einen guten Abschluss machst und eine zweite Fremdsprache lernst, hast du automatisch am Ende deiner Lehre einen Realschulabschluss. Dann kannst du auf eine weiterführende Schule gehen und dein Abitur oder dein Fachabitur machen. Damit kannst du dann zum Beispiel Innenarchitektur studieren.

Wenn du die Abschlussprüfungen als Meister/in oder Techniker/in bestanden hast, wird dies je nach Bundesland als Abitur oder Fachhochschulreife anerkannt. Dann kannst du ohne weiteren Schulbesuch studieren.

Betriebswirt/in des Handwerks

Wenn dich das Handwerk zwar interessiert, aber du während deiner Ausbildung merkst, dass du doch lieber im Büro arbeiten gehst, kannst du eine Ausbildung zum bzw. zur Betriebswirt/in dran hängen.

Die Ausbildung dauert ein Jahr, wenn du es ganztags machst, und zwei Jahre, wenn du weiterhin arbeiten möchtest und am Abend in die Schule gehst. Danach kannst du zum Beispiel in dem Büro eines Malereibetriebs arbeiten und kennst dich sowohl im Handwerksalltag aus als auch in der täglichen Büroarbeit.

So ein Job ist übrigens praktisch, wenn du später mal Kinder hast. Dort gibt es nämlich die Möglichkeit, auch halbtags zu arbeiten. Solche Schulen kosten meist 500 € im Halbjahr.

Selbstständigkeit

Willst du irgendwann dein eigener Chef bzw. deine eigene Chefin sein? Dann kannst du einen Betrieb gründen. Wenn du dich selbstständig machen willst, kannst du beispielsweise einen Betrieb im Maler- und Lackiererhandwerk oder im Stuckateurhandwerk gründen.

Voraussetzung dafür ist die Meisterprüfung oder sechs Jahre Berufserfahrung als Geselle bzw. Gesellin, vier davon in leitender Funktion. Wenn du das vorhast, solltest du dich, wenn es soweit ist, gut beraten lassen, damit dein Traum auch in Erfüllung geht.