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Tagesablauf



Jenny, Fachkraft für Lagerlogistik, zeigt dir, wie ein typischer Tagesablauf aussieht.

6:30-7:00 Uhr

Über dem Maggi Werk in Singen graut schon der Morgen und ein würziger Geruch liegt in der Luft. Für Jenny beginnt ein ganz normaler Arbeitstag. Ein freundlicher Gruß zum Werkschutz und ab geht´s ins Rohstofflager, wo sie derzeit im Wareneingang arbeitet. Dort hat sie einen Büroarbeitsplatz, sie ist aber auch immer viel im Lager unterwegs.

7:30

Ein Lkw ist angekommen und hat große Säcke mit Cremepulver angeliefert. Jenny öffnet das Rolltor, schnappt sich den Gabelstapler und los geht´s. Kaum ist die Ware ausgeladen, schon wird sie geprüft. Zuerst ab auf die Waage: Stimmt das Gewicht?

8:30

Geschafft, der Lkw ist entladen und die Säcke stehen bereit zur nächsten Prüfung. Jenny kontrolliert die Papiere und bucht den Rohstoff im Computer ein. Kurz darauf spuckt der Drucker die Etiketten aus, auf denen Daten wie Produktname, Größe, Mindesthaltbarkeitsdatum, Charge usw. vermerkt sind. Eine Charge bezeichnet die Menge eines Produkts, die unter denselben Bedingungen hergestellt wurde.

9:30

Bevor Jenny die Waren „setzen“, also einlagern kann, muss sie erst noch „Muster ziehen“, also Proben für das Labor entnehmen. So wird sichergestellt, dass die Waren in Ordnung sind. Was sie dafür braucht, findet sie in der kleinen „Laborküche“. Damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden, muss Jenny entsprechende Hygiene- aber auch Sicherheitsvorschriften beachten.

10:30

Die Muster sind gezogen und die Rohstoffsäcke wieder verschnürt. Jenny kann die Ware jetzt einlagern.

11:30 Weiter geht´s mit der Kontrolle

Jetzt muss sie eine Probe aus einer 500 kg Palette Zwiebelgranulat ziehen. Die Probe wird dann auf Fremdkörper untersucht. Jenny muss dafür sorgen, dass die geforderte Menge zur Untersuchung transportiert wird. Außerdem sollen zwei Exportverladungen bearbeitet werden. Ein Kollege hat bereits Fotos von den beiden Lkws gemacht, die nachweisen, dass die Exportladung ordnungsgemäß gesichert wurde. Jenny soll die Unterlagen in die Exportabteilung schicken. Sie ist ein Glied in der großen Logistikkette.

12:00 Mittagspause

Die Mittagspause in der Werkskantine ist ein wahrer Tageshöhepunkt. Hier kann man herrlich schlemmen und mit den Kollegen plaudern.

13:00

Zurück im Lager sind kleinere Mengen anderer Rohstoffe angekommen. Um die Daten dieser Lieferungen einzulesen, benutzt Jenny einen Handscanner. Das geht sekundenschnell und nahezu fehlerfrei. Immer mehr verbreitet sind inzwischen auch Geräte, die mit der sogenannten Radio Funk Identifizierung (RFID) arbeiten. Solche Geräte können Daten lesen und speichern, ohne dass man sie berühren oder Sichtkontakt mit ihnen haben muss. Dazu muss an der Ware nur ein Chip befestigt sein.

14:30 - 15:00 Feierabend

Im Lager ist es ruhiger geworden. Alle Lkw-Ladungen sind bearbeitet, die Waren eingelagert und die Arbeitsplätze aufgeräumt. Die Liste der Anlieferungen für morgen ist lang. Da heißt es wieder Ärmel hochkrempeln. Für heute ist aber erstmal Schluss. Jenny geht nach Hause zu ihrer Familie. Drei Hunde, fünf Katzen, ein Hase und die Fische warten darauf, versorgt zu werden. Am Abend ist sie noch mit einer Freundin im Kino verabredet.