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Karriere

Fachkraft für Lagerlogistik

Spezialisierungslehrgänge

Je nach Einsatzgebiet und Interesse kannst du deine Kenntnisse in den Bereichen Wareneingang, Lagerung oder Versand vertiefen. Beispielsweise kannst du dich in der EDV-Anwendung, im Lagerwesen oder auf dem Gebiet der Verpackungstechnik weiterqualifizieren. Je nach Arbeitsplatz ist auch der Umgang mit Gefahrgütern und deren Ladungssicherung ein wichtiges Thema für Spezialisierungen. Angeboten werden solche Lehrgänge von unterschiedlichen Bildungsträgern, zum Beispiel von den Industrie- und Handelskammern.

Meister/in

Du hast inzwischen mindestens zwei Jahre Berufserfahrung und willst beruflich vorankommen. Dann kannst du deinen Meistertitel für Lagerwirtschaft machen. Von der Industrie- und Handelskammer und verschiedenen anderen Bildungsträgern gibt es hierzu Vorbereitungskurse. Sie dauern in Vollzeit 7-12 Monate, in Teilzeit 2-3 Jahre. Ein Meistertitel ermöglicht dir übrigens auch bundesweit den Zugang zu verschiedenen Studiengängen, auch ohne (Fach-)Abitur. Tipp Meister-BaföG: Eine Meisterausbildung ist nicht ganz billig. Finanzielle Hilfe kannst du durch das sog. "Meister-BAföG" erhalten. Das ist ein zinsfreies Darlehen, das du spätestens 6 Jahre nach der Meisterausbildung zurückzahlen musst. So kannst du dich voll auf das Lernen konzentrieren.

Techniker/in

Wenn du bereits zwei Jahre Berufserfahrung hast, kannst du dich zum Techniker bzw. zur Technikerin für Betriebswissenschaft weiterbilden. Dazu musst du noch mal die Schulbank drücken und an die REFA-Akademie für Betriebswissenschaft und Industrial Engineering gehen, einer staatlich anerkannten privaten Fachschule. Im Vollzeitunterricht dauert diese Weiterbildung zwei Jahre. Als Techniker/in für Betriebswissenschaft arbeitest du an der Verbesserung der betrieblichen Abläufe – vor allem unter Kostengesichtspunkten. Du bist beteiligt, wenn neue Maschinen, Materialien und Technologien eingeführt werden. Du sorgst dafür, dass Kosten gesenkt werden und die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens gesichert ist.

Fach- oder Betriebswirt/-in (Fachschule)

Nach abgeschlossener Ausbildung und Berufspraxis kannst du dich auch als technischer Fach- oder Betriebswirt weiterbilden. Wirtschafts- und Verwaltungsakademien, Fachschulen und Berufskollegs sowie private Bildungseinrichtungen haben entsprechende Angebote in ihrem Programm. In beiden Berufen übst du überwiegend planende, organisierende, kaufmännische und produktionsüberwachende Tätigkeiten aus, übernimmst aber auch Führungsaufgaben. Beim Betriebswirt stehen dabei die kaufmännischen, beim Fachwirt die technischen Aufgaben im Vordergrund. Der Fachwirt ist in der Praxis eine Art Brücke zwischen technischem und kaufmännischem Wissen.

Fachkraft für Logistik und Materialwirtschaft

Wenn dich besonders Organisations- und Koordinationsaufgaben interessieren und du schon Berufserfahrung gesammelt hast, kommt auch diese Weiterbildung für dich in Frage. Zu deinen wichtigsten Aufgaben gehören vor allem die betriebswirtschaftlichen Bereiche der Logistik sowie der Material- und Lagerwirtschaft. Du koordinierst die einzelnen Unternehmensbereiche und überlegst, wie Transportabläufe, Lagerwirtschaft und der Materialfluss verbessert werden können. Dieses Weiterbildungsangebot gibt es sowohl von den Industrie- und Handelskammern (IHK) als auch von privaten Bildungsträgern.

Studium

Betriebswirt/in (Logistik oder allg. Betriebswirtschaft) Wenn du dein (Fach-)Abitur oder einen Meistertitel gemacht hast, kannst du auch studieren, z. B. allgemeine Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Logistik oder auch Logistik als eigenes Studienfach. Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Als Betriebswirt/-in planst, organisierst und überwachst du die Abläufe in einem Unternehmen. Mit dem Schwerpunkt Logistik steuerst du vor allem die Waren- und Informationsströme und versorgst Unternehmen mit Rohstoffen, Material, Informationen, Dienstleistungen, Energie und Personal.