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Tagesablauf



10:00 Uhr: Gemütlich anfangen und Überblick verschaffen.

Der Geruch von Putzmitteln liegt noch in der Luft. Schon früh am Morgen haben fleißige Helfer die Spuren des Vortages aus der Küche des Kaiserhofes regelrecht weggewischt. Nach und nach trudeln auch Andrea und ihre Kollegen ein. Der gestrige Feierabend war wieder einmal zu kurz, um noch Gesprächsstoff über Freizeitaktivitäten zu bieten. Die gute Laune ist allen geblieben, denn es wird schon wieder viel gelacht. Andrea holt sich noch schnell einen Becher Kaffee und wirft einen Blick auf die Notizen, die sich gestern gemacht hat. Dann kann es mit Volldampf wieder losgehen in einen neuen Arbeitstag.

10:30 Uhr: Teambesprechung

Kochen ist Teamarbeit, und in diesem Team hat jeder sein Spezialgebiet. Der Gardemanger ist für kalte Speisen zuständig, der Entremetier für Suppen und Beilagen und der Saucier für Fleisch, Fisch und Saucen. All diese Aufgaben müssen parallel erledigt und aufeinander abgestimmt werden und das – je nach Anlass – täglich aufs Neue. In der morgendlichen Teambesprechung formuliert der Küchenchef, was er von wem erwartet.

11:00 Uhr: À la carte Geschäft vorbereiten

Die ersten Gäste lassen nicht lange auf sich warten. Als Entremetier ist Andrea für sämtliche Suppen und Beilagen zuständig. Die Schubladen ihres Arbeitsplatzes sind gefüllt mit vorgekochten Nudeln und Kartoffeln und allerhand Beilagengemüse. In den ruhigeren Phasen des Tages muss sie hier für Nachschub sorgen, Gemüse waschen, schneiden und evt. vorkochen. Anders ließen sich die unterschiedlichen Wünsche der Gäste innerhalb kürzester Zeit nicht erfüllen. Dabei ist die Art der Zubereitung mit dem Küchenchef abgestimmt. Nur so kann ein Restaurant gewährleisten, dass das gleiche Essen zu einem anderen Zeitpunkt wieder genauso gut schmeckt.

12:00 Uhr: Es muss noch Suppe her

Die Zeit drängt, Suppe und Beilagen für weitere knapp fünfzig Personen müssen in einer knappen Stunde fertig sein. Um das neben dem à la carte Geschäft bewältigen zu können, ist auch hier gute Vorbereitung das A und O. Andrea hat die Kartoffelplätzchen, das Gemüse und die Suppe schon gestern vorbereitet, so dass heute nur noch wenige Handgriffe nötig sind.

14:00 Uhr: putzen und aufräumen

Nach dem Kochen ist vor dem Kochen und deshalb heißt es jetzt: aufräumen und putzen. Andrea bringt benutzte Pfannen und Bestecke zur Spülküche, ihre Arbeitsflächen reinigt sie selbst.

15:00 Uhr: Mittagessen zur besten Kaffeezeit

Im Restaurant ist es leer geworden. Zeit, endlich auch mal an sich selbst zu denken. So gemütlich wie heute ist Andreas Mittagspause allerdings nicht immer. Je nach Wetter und Wochentag ist auch schon mal so viel los, dass die Zeit für ein geselliges Essen einfach nicht reicht. Dann müssen ein paar Kleinigkeiten oder etwas ganz Einfaches zwischendurch reichen.

16:00 Uhr: Das à la carte Geschäft geht weiter

Der nächste Ansturm auf die Küche steht bevor. Für den heutigen Abend ist nur das normale à la carte Geschäft geplant, Andrea sorgt in ihrem Bereich für gefüllte Schubfächer und bereitet Beilagen und Gemüse vor, während der Service draußen weiterhin Bestellungen entgegennimmt.

18:00 Uhr: Bon-Alarm bis Feierabend

Der Bon-Drucker steht nun kaum noch still. Fast ständig trudeln neue Bestellungen ein und es ist Chefsache, diese zu koordinieren und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

21:30 Uhr: Ausklang

Das letzte Essen ist gekocht. Zeit für einen kleinen Absacker, um einen gelungenen Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

22:10 Uhr: Endlich Feierabend

Nachdem jeder seinen Arbeitsplatz gesäubert und aufgeräumt hat, geht es endlich nach Hause. Morgen kann Andrea zwar ein bisschen länger schlafen, als die meisten ihrer Freunde, aber so richtig Zeit zur eigenen Verfügung hat sie erst wieder an ihrem nächsten freien Tag.

Arbeitszeiten

Natürlich hat auch Andrea eine im Arbeitsvertrag festgelegte Wochenarbeitsstundenzahl. Diese aber regelmäßig einzuhalten ist gar nicht so einfach. Schließlich lebt die Gastronomie davon, Gäste in deren Freizeit zu verwöhnen. Das bedeutet, dass Andrea oft abends, am Wochenende und an den Feiertagen arbeiten muss. Ein möglicher Ausgleich wird von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich geregelt, manche vergüten ihren Mitarbeitern die zusätzliche Mehrarbeit, andere geben einen freien Tag oder verkürzte Arbeitstage, wenn nicht so viel los ist.