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Tagesablauf

7.00 Uhr: Ankommen & Umziehen

Sebastians Arbeitsplatz ist die Werkstatt. Da er früh dran ist heute, ist noch niemand da. Er kann sich also Zeit lassen beim Umziehen und Abstempeln seiner Zeitkarte.

8:00 Uhr: Reparatur vorbereiten

Das Material ist da. Nun muss Sebastian sich alles, was er sonst noch benötigt, zusammen suchen. In seinem eigenen Werkstattwagen findet er das, was er für die Zinnlegierung braucht. Das Schweißgerät und die richtige Schutzausrüstung findet er in bestimmten Regalen der Werkstatt. Jetzt noch schnell den Rest des Autos mit feuerfesten Decken abdecken, damit beim Schweißen keine neue Lackschäden entstehen. Fertig!

9:00 Uhr: Frühstückspause

Rund zwei Stunden hat Sebastian jetzt schon gearbeitet. In Ruhe einen Happen essen kann da keinesfalls schaden. Mit einem belegten Brötchen und einem Kaffee zieht sich Sebastian in die Firmenkantine zurück und liest ein bisschen Zeitung.

9:15 Uhr: Hinterkotflügel festschweißen

Eine Stelle muss Sebastian noch schweißen, dann sitzt der neue Hinterkotflügel fest an der Karosserie. Damit ihn beim Schweißen keine Feuerfunken verletzen, trägt er dabei spezielle, feuerfeste Handschuhe und eine Gesichtsschutz.

12:00 Uhr: Mittagspause

Für 30 Minuten ist Sebastians Werkstatt wie leergefegt. Niemand hämmert, sägt oder schweißt an einem der Autos herum. Dafür ist die Kantine jetzt brechend voll. Doch Sebastian und seine Kollegen/innen haben ihren Stammtisch. Hier essen und quatschen sie zusammen bis die Arbeit weitergeht. Und weil heute so schönes Wetter ist, trinkt Sebastian draußen noch schnell einen Kaffee.

12:30 Uhr: Legierungsarbeiten mit Zinn

Auch nach der Pause arbeitet Sebastian weiter an dem Mercedes. Er glättet die Schweißnähte am neuen Hinterkotflügel. Diese schleift er etwas ab und trägt dann heißes Zinn auf: die sogenannte Zinnlegierung. Ohne diese Vorarbeit wären die Schweißnähte nach dem Lackieren immer noch als hässliche Beulen zu sehen.

15:15 Uhr: Aufräumen & Feierabend

Heute hat Sebastian alle Reparaturaufträge gut geschafft. Das heißt auch: Pünktlich Feierabend! Noch schnell den Werkstattwagen aufräumen, damit für morgen alles paletti ist, umziehen, Hände waschen und dann ab nach Hause. Als Oldtimer-Fan steigt Sebastian nur zu gern in sein Traumauto, einen Ford Capri von 1976. Den hat er natürlich selbst repariert und schick gemacht.