Für die vollständige Darstellung der Website wird JavaScript und das Flash-Plugin (Version 8) benötigt.

Tätigkeiten



Jörn erzählt dir, welche Tätigkeiten und Aufgaben als Industriemechaniker bzw. Industriemechanikerin von besonderer Bedeutung sind:

Aufgaben planen und vorbereiten

Sorgfältige Vorbereitung und Planung ist für die Arbeit des Industriemechanikers das A und O. Du richtest Produktionsanlagen ein, rüstest sie um oder nimmst sie in Betrieb. Weil du deine Arbeiten immer mit den anderen Betriebsbereichen abstimmen musst, ist eine sorgfältige Planung nötig. Bevor du dann mit der handwerklichen Arbeit anfängst, wertest du technische Unterlagen aus und fertigst Montage- oder Demontagepläne an. Außerdem arbeitest du mit Aufgabenbeschreibungen, die festlegen, was genau zu tun ist. Als Industriemechaniker bzw. Industriemechanikerin wählst du die Werkstoffe, Maschinen, Prüfmittel und Werkzeuge aus. Dabei musst du Sicherheits- und Terminaspekte berücksichtigen. Auch die Werkzeug- und Maschinenkosten und den Materialverbrauch musst du im Auge behalten.

Material bearbeiten und Bauteile herstellen

Als Industriemechaniker bzw. Industriemechanikerin sorgst du dafür, dass Produktionsanlagen betriebsfähig werden. Dazu müssen Materialien und Maschinenbauteile beschafft oder hergestellt und montiert werden. Bauteile aus Metall oder Kunststoff stellst du oft selbst her. Dann musst du drehen, fräsen, bohren oder schleifen. Die einzelnen Teile werden mit größeren technischen Systemen verschweißt oder verschraubt, montiert und justiert.

Maschinen und Anlagen bedienen

Als Industriemechaniker bzw. Industriemechanikerin bedienst du die verschiedensten Maschinen und Anlagen. Du stellst Bauteile her, setzt eine Maschine wieder instand, wartest oder reparierst sie. Dazu musst du die jeweiligen Maschinenfunktionen kennen und einstellen. All das funktioniert oft mit neuester Computertechnik, in die du auch mal deine Kollegen oder Kunden einweist.

Qualität kontrollieren

Als Industriemechaniker bzw. Industriemechanikerin kontrollierst und dokumentierst du die Bauteilherstellung und die Instandhaltungs- und Montagearbeiten. Du überprüfst, ob die Bauteile den Vorgaben entsprechen und überwachst, ob die Produktion gut läuft. Als „Alleskönner“ im Industriebetrieb hast du wie kaum ein anderer einen sicheren Blick dafür, wie die Abläufe, die Fertigungsqualität und Arbeitssicherheit verbessert werden können.

Warten und reparieren

Damit die Produktionsanlagen auch betriebsbereit bleiben, müssen die Maschinenfunktionen regelmäßig überprüft werden. Bei Störungen suchst du die Fehler und beseitigst sie, indem du notwendige Ersatzteile beschaffst oder selbst anfertigst. Wenn die Produktion umgestellt wird, rüstest du die Maschinen um. Dabei kommt es darauf an, die Ausfallzeit einer Maschine so gering wie möglich zu halten, damit die Produktion nicht still steht.

Sicherheit und Gesundheit

Jörn ist Industriemechaniker. Sicherheit ist für ihn das A und O. Beim Sägen, Bohren, Schweißen und Schneiden entstehen Lärm, Staub und Funken. Außerdem arbeitest du mit Kühl- und Schmiermitteln, Ölen und Gasen. Um deine Gesundheit zu schützen, brauchst du unbedingt eine Schutzkleidung. Sie besteht aus Helm, Hand- und Sicherheitsschuhen, Gehörschutz, Schutzmaske und -brille. Ohne dies geht in der Werkstatt nichts.