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Karriere

Holzmechaniker

Lehrgänge

In der Holzverarbeitung wird die Maschinen- und Anlagentechnik ständig weiterentwickelt, aber auch die Materialien und Fertigungsverfahren ändern sich. Deshalb solltest du auch nach deiner Ausbildung fachlich immer auf dem Laufenden sein. Das Angebot an Fortbildungen ist groß. Es reicht von der Holzbe- und -verarbeitung bis hin zur Arbeitssicherheit. Wenn du dich auf einen bestimmten Bereich spezialisieren möchtest, kannst du ebenfalls Fortbildungsangebote in Anspruch nehmen,: z.B. im Bereich Fertigung, Qualitätssicherung und Montage oder in den Arbeitsfeldern Möbel- und Küchenbau, Innen-, Laden oder Messeausbau

Meister/in

Wenn du dich weiterentwickeln und Aufgaben mit mehr Verantwortung übernehmen möchtest, kannst du auf die Meisterschule gehen. Du hast die Möglichkeit, Industriemeister/in der Fachrichtung Holz zu werden. Die Weiterbildung dauert entweder 6 Monate in Vollzeit oder zwei Jahre, wenn du neben der Arbeit die Abendschule besuchst. Am Ende legst du die Meisterprüfung ab. Um den Meister machen zu können, solltest du 5 Jahre Berufserfahrung mitbringen. Die Ausbildungszeit wird angerechnet.

Techniker/in

Als Techniker der Fachrichtung Holztechnik arbeitest du auf der mittleren Führungsebene. Das bedeutet, dass du Abteilungsleiter in der Fertigung, der Arbeitsvorbereitung oder im Einkauf werden kannst. Oder du kannst dich auf eine Stelle als „Fraktalleiter“ bewerben. Fraktalleiter sind Bereichsleiter, d.h., dass du beispielsweise den Bereich Materialdisposition, Personaleinsatz oder Produktqualität leitest. Als Techniker kannst du zudem in der Konstruktion arbeiten. Hier konstruierst du Möbel und lässt sie bauen. Wenn dich dieser Weg interessiert, kannst du nach deiner Ausbildung die Technikerschule besuchen. Die Weiterbildung dauert 2 Jahre in Vollzeit. Wie beim Meister ist auch hier die Voraussetzung, dass du 5 Jahre Berufserfahrung inkl. Ausbildung hast.

Studium

Als Holzmechaniker/in kannst du auch studieren und beispielsweise einen Bachelor (Tool-Tipp Früher schlossen viele Studiengänge noch mit einem Diplom ab. Zur Vereinheitlichung der europäischen Hochschulabschlüsse werden diese jedoch immer mehr durch Bachelorstudiengänge ersetzt. Mit einem anschließenden Masterstudiengang kann man sein Wissen vertiefen.) im Bereich Holztechnik oder im Bereich Gestaltung machen. Auch wenn du kein Abitur hast, ist das möglich. Voraussetzung ist dann entweder, dass du den Meister gemacht hast oder dass du die 10. Klasse besucht und die Berufsausbildung abgeschlossen hast.