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Tagesablauf



14.00 Uhr: Ankommen

Gaby ist pünktlich beim Dienst und biegt mit Schwung auf den Hof der Wohnstätte ein. Sie arbeitet heute im Spätdienst. So konnte sie am Vormittag noch einiges Privates erledigen. Schnell im Flur die Arbeitskarte stempeln, dann führt der erste Weg in das Büro der Wohngruppe, die sie betreut. Ihren Schmuck muss sie aus hygienischen Gründen während der Arbeit übrigens ablegen!

14.15 Uhr: Übergabe

Momentan ist es eher friedlich in ihrer Wohngruppe, da die meisten Bewohnerinnen und Bewohner tagsüber arbeiten. Gaby kann sich daher in Ruhe darüber informieren, was seit ihrem letzen Dienst passiert ist. Sie muss schließlich immer auf dem Laufenden sein, um genau zu wissen, worum sie sich heute kümmern muss. Zunächst prüft sie, ob jemand aus dem Team eine Nachricht in ihrem Mailpostfach hinterlassen hat. Es gibt aber nichts Neues. Dann findet noch eine persönliche Übergabe mit dem Kollegen aus der Frühschicht statt.

14.45 Uhr: Tag organisieren

Es ist einiges zu tun. Gaby nutzt die ruhige Zeit, um viel zu organisieren. Zuerst einmal kocht sie Kaffee - darüber freuen sich immer alle! Dann wird sie noch einen Arzttermin für eine Bewohnerin vereinbaren, für die gesamte Wohngruppe die Bettwäsche waschen, schon etwas für das Abendessen vorbereiten und mit einem Betreuer aus einer Behindertenwerkstatt telefonieren, da es dort eine Auseinandersetzung mit einem Bewohner gab. Wenn sie es dann noch schafft, kann sie schon einmal mit der Planung für das große Sommerfest beginnen, das demnächst stattfinden soll.

15.00 Uhr: Ein wichtiger Anruf

Ein Kollege aus einer anderen Einrichtung ruft an. Er ist mit Gaby gemeinsam in einer Arbeitsgruppe, die sich mit neuen Ideen für den Bereich ambulant betreutes Wohnen beschäftigt. Für die nächste Sitzung dieser Gruppe muss noch etwas vorbereitet werden. Gaby und ihr Kollege teilen sich die Aufgaben schnell auf und verabreden sich zu einem weiteren Telefongespräch in der nächsten Woche, um alles weitere zu besprechen.

15.45 Uhr: Die Bewohner treffen ein

Es ist Kaffeezeit, und nach und nach trudeln die Bewohnerinnen und Bewohner ein, die außerhalb gearbeitet haben. Es wird ganz schön lebendig, denn viele möchten etwas von ihrem Tag berichten. Gaby betreut in dieser Schicht gemeinsam mit einer Kollegin die acht Menschen in ihrer Wohngruppe - aber auch die Bewohnerinnen und Bewohner der beiden anderen Gruppen haben auf den Fluren etwas zu erzählen und Gaby hat auch da immer ein offenes Ohr.

16.45 Uhr: Der Beirat der Bewohner tagt

Zwischendurch wirft Gaby einen kurzen Blick in den Raum, wo der Beirat gerade tagt. Sie will nicht stören, sondern nur schauen, ob sich alle eingefunden haben. Es sieht gut aus: Stefan und Renate sind schon dabei mit den anderen neue Ideen der Bewohnerinnen und Bewohnern zu diskutieren. Alles läuft prima. Hier braucht Gaby nicht aktiv zu werden.

17.00 Uhr: Pause

Durchatmen und in Ruhe etwas essen! Das muss sein, gerne auch im Garten zusammen mit einer Kollegin. Feste Pausenzeiten gibt es nicht. Wann Gaby ihre Pause machen kann, hängt viel vom Tagesgeschehen in der Wohnstätte ab.

17.30 Uhr: Einkaufen gehen

Viele Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätte versorgen sich selbst. Beim Einkaufen brauchen sie aber oftmals noch Unterstützung ganz unterschiedlicher Art: z.B. die richtigen Lebensmittel auswählen, Einkäufe für mehrere Tage planen oder mit dem zur Verfügung stehenden Geld richtig wirtschaften. Heute ist es Renate, die Lust auf Brötchen hat. Sie ist fast blind und benötigt daher Hilfe auf dem Weg zum Bäcker. Dieser ist nicht weit weg und zu Fuß erreichbar. Und so gehen beide gemeinsam los.

19.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen

Bei schönem Wetter lässt sich der große Garten der Wohnstätte prima nutzen, z.B. für das Abendessen mit Grillen. Gemeinsame Mahlzeiten finden fast jeden Tag statt, meist in den großen Wohnräumen der einzelnen Gruppen. Heute sind aber alle Gruppen gemeinsam dabei. Es dauert eine ganz Weile, bis alle eingetroffen sind und einen Platz gefunden haben. Gaby und ihre Kolleginnen und Kollegen essen mit, unterstützen aber auch bei Bedarf die Bewohnerinnen und Bewohner beim Essen und Trinken.

19.45 Uhr: Im Snoezel-Raum

Patrick freut sich schon darauf: Heute geht es mit Gaby zusammen in den Snoezel-Raum der Wohnstätte. Sie hilft ihm vom Rollstuhl auf das Wasserbett und legt sich gleich mit dazu. Dazu noch ein schönes Licht - das entspannt!

20.20 Uhr: Dokumentation und Übergabe

Zum Dienstschluss sitzt Gaby noch mal am Schreibtisch. Sie dokumentiert genau, was im Tagesverlauf passiert ist und macht sich Notizen für die Übergabe, damit sie dem Kollegen aus der Spätschicht alles Wichtige mitteilt: Eine Bewohnerin scheint krank zu werden und ein Bewohner muss in der Nacht noch mal Medikamente nehmen. Zudem liegt noch Wäsche in der Maschine, die noch in den Trockner soll.

21.30 Uhr: Dienstschluss

Feierabend! Es ist Sommer, daher ist es sogar noch hell, als Gaby die Wohnstätte verlässt. Morgen hat sie wieder Spätdienst, also kann es heute Abend auch noch ein wenig länger werden, z.B. im Biergarten!