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Tätigkeiten



Aufgaben planen und vorbereiten

Als Feinwerkmechaniker/in fertigst du nach ganz speziellen Kundenwünschen metallene Bauteile, Geräte und Maschinen an. Wie sich diese Wünsche technisch umsetzen lassen, entnimmst du zum Teil sehr komplexen technischen Zeichnungen. Anhand dieser erstellst du einen Arbeitsplan. Du wählst geeignete Werkstoffe, Maschinen, Prüfmittel und Werkzeuge aus und berücksichtigst Sicherheits- und Terminaspekte. Du planst also die nötigen Arbeitssicherheitsmaßnahmen mit ein, um deine Gesundheit zu schützen und überlegst, ob und wann du deine Arbeit mit den Kollegen aus anderen Abteilungen abstimmen musst, damit du die Terminzusagen an den Kunden auch einhalten kannst.

Bauteile herstellen

Der Hauptschwerpunkt deiner Arbeit als Feinwerkmechaniker/in ist die Herstellung hochpräziser Bauteile und Geräte, die du anschließend zusammen mit elektronischen Steuerungseinheiten zu funktionsfähigen Maschinen montierst. Diese müssen zum Teil millimetergenau passen. Mit bloßem Auge und deinen Händen allein ist das nicht zu schaffen. CNC-Maschinen gehören deshalb zu deinen wichtigsten Arbeitsmitteln. Je nach Bearbeitungsart wählst du die passende Maschine und das Werkzeug aus. Du rufst dafür entweder ein fertiges Steuerungsprogramm ab oder schreibst gleich selbst ein neues, falls du ein Einzelstück anfertigst. Dann richtest du die Maschine ein und spannst den Rohling ein, der mittels sogenannten spanender Verfahren bearbeitet wird.

Warten und reparieren

Als Feinwerkmechaniker/in fertigst du nicht nur neue Maschinen oder Anlagen an, sondern reparierst oder wartest auch ältere, damit sie funktionsfähig bleiben. Du überprüfst z.B. die Funktionen von Befüllanlagen, Verpackungsmaschinen und deren Steuergeräten. Bei Störungen suchst du die Fehler und beseitigst sie. Vielleicht musst du dafür Ersatzteile beschaffen oder selbst anfertigen. Wenn du dafür eine größere Anlage zerlegen musst, solltest du sehr systematisch vorgehen und die Einzelteile kennzeichnen, damit hinterher alles wieder richtig zusammenpasst.

Qualität kontrollieren

Wer hochpräzise arbeiten will, muss jeden Arbeitsschritt sorgfältig überprüfen. Ein tausendstel Millimeter als mögliche zulässige Toleranz ist schnell überschritten. Zur Qualitätsüberprüfung benutzt du daher neben klassischen auch digitale Messgeräte. Bei Abweichungen korrigierst du die Einstellungen der Maschine. Anschließend dokumentierst du deine Messergebnisse und weist dich selbst als Verantwortlichen für diese Arbeit aus.

Kunden einweisen

Die vom Kunden bestellte Maschine oder Anlage ist endlich fertig. Einzelne Komponenten hast du selbst dafür hergestellt, daher bist auch du für deren Montage zuständig. Mit den vormontierten Bauteilen geht es zum Kunden zur Endmontage und anschließenden Inbetriebnahme. Damit der Kunde die Maschine auch bedienen kann, erklärst du ihm die Handhabung und was dabei zu beachten ist.