Für die vollständige Darstellung der Website wird JavaScript und das Flash-Plugin (Version 8) benötigt.

Tätigkeiten



Claudia erzählt dir, welche Tätigkeiten und Aufgaben als Fachinformatikerin von besonderer Bedeutung sind.

Kontakt zu Kunden

Der Kontakt zu Kunden ist das „A und O“ dieses Jobs: Schließlich bekommt ein/e Fachinformatiker/in nur dann immer neue Aufträge, wenn die Kunden zufrieden sind. Das bedeutet: Angebote machen, Probleme verstehen, Lösungen anbieten, Fehler suchen und diese beheben. Häufig müssen Kunden auch in neuen Programmen geschult werden. allerdings ist der Kontakt zum Kunden häufig eine Aufgabe, die Berufseinsteiger/innen noch nicht übernehmen.

Teamarbeit

Ein Vorurteil lautet: Informatiker/innen würden ungern reden und nur auf ihren Bildschirm starren. Das stimmt aber nicht. Im Gegenteil: Ein/e Fachinformatiker/in muss sich gerne mit anderen austauschen. Denn in diesem Job tauchen häufig sehr komplexe Zusammenhänge auf und die lassen sich oft nur läsen, indem man sich mit anderen bespricht, nachfragt und sich helfen lässt. Außerdem arbeiten grade bei großen Projekten oft mehrere Fachinformatiker/innen zusammen, müssen sich also abstimmen und die Aufgaben verteilen.

Programmieren

Für Fachinformatiker/innen mit Fachrichtung Anwendungsentwicklung sind die Programmiersprachen die wichtigste Grundlage. Es gibt zum Beispiel Sprachen, die man braucht, um Internetseiten zu programmieren, wie HTML oder JAVA. Es gibt Sprachen, die muss man beherrschen, um beispielsweise Datenbanken zu entwickeln, wie SQL. Für Programme ist beispielsweise C++ wichtig. Basic ist eine Grundlage, die jede/r Fachinformatiker/in gelernt haben sollte. Alle Sprachen kann niemand beherrschen. Auf welche Programmiersprachen du dich als Anwendungsentwickler/in spezialisierst, kommt sehr auf den Betrieb an, in dem du arbeitest, für welche Kunden du programmierst und was du programmierst.

Für Fachinformatiker/innen mit Fachrichtung Systemintegration sind die Programmiersprachen nicht so wichtig. Denn sie müssen keine Programme neu programmieren, sondern sie müssen fertige Programme in bestehende Netzwerke einbauen.

Fehler finden und verbessern

Bei jeder Neu- oder Weiterentwicklung tauchen erst einmal Probleme auf und es schleichen sich Fehler ein. Diese muss ein/e Fachinformatiker/in finden, verstehen, wo die Probleme lieben und sie beheben.

Testen

Geht ein neues oder weiterentwickeltes Programm oder Netzwerk an einen Kunden, sollte dieser nur noch möglichst wenig Fehler entdecken. Deshalb muss ein/e Fachinformatiker/in die eigenen Entwicklungen gut testen. Dafür ist es wichtig, sich in den Arbeitsalltag des Kunden hineinzuversetzen. Es gilbt also nicht nur zu verstehen, wie zum Beispiel ein Programm funktioniert, sondern auch, wie der Kunde es nutzt, welche Schritte er nacheinander macht. Nur so kann ein/e Fachinformatiker/in Fehler und unlogische Stellen entdecken und ändern.

Dokumentieren

Ist ein Projekt abgeschlossen, sind alle Fehler behoben und der Kunde ist zufrieden, dann ist die Arbeit für eine/n Fachinformatiker/in trotzdem noch nicht zu Ende. Er bzw. sie muss nun ganz genau aufschreiben, wie das entstandene Produkt funktioniert und wie es aufgebaut ist: Er bzw. sie muss seine/ihre Arbeit dokumentieren.

Weiterbilden

Fast in keinem Beruf ist es so wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben, wie in der Informatik. Hier ändert sich ständig etwas – die Hardware, die Software, die Ansprüche der Kunden und dauernd gibt es neue Produkte. Deshalb muss sich ein/e Fachinformatiker/in weiterbilden. Und zwar nicht nur in Seminaren, die angeboten werden.

Ein/e Fachinformatiker/in muss Zeitschriften lesen, im Internet surfen, sich in Diskussionsforen umsehen und sich mit Kolleginnen und Kollegen unterhalten.