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beroobi - Ausbildung zum Erzieher/in

Daniel mit Kindern

Daniel stellt seinen Beruf Erzieher/in vor und gibt Einblicke in seinen Berufsalltag und erzählt von seiner Ausbildung. Hier erfährst du alles über die Ausbildung zum/zur Erzieher/in. Videos, Fotos, Audios und Interviews – hier kannst du checken, ob der Beruf der richtige für dich ist. Mithilfe eines Quiz kannst du Daniel Fragen zu seinem Beruf und seiner Ausbildung stellen und herausfinden, was du alles über den Beruf Erzieher/in weißt und welche Voraussetzungen du mitbringen musst.

Du kannst dir Daniels 7 wichtigste Werkzeuge ansehen und über einen kleinen Test herausfinden, wofür sie diese in ihrem Beruf braucht. Interessierst du dich für diesen Beruf? Wenn du Spaß daran hast, im freien zu arbeiten, dann ist dieser Beruf vielleicht genau der richtige für dich.

Interview mit Erzieher Daniel

Daniel erzählt, was der Beruf Erzieher für ihn bedeutet und warum ihm seine Arbeit so gut gefällt.


Wie bist du zu dem Beruf Erzieher gekommen?
"Ich hab' selber drei Schwestern. Das war, glaube ich, die erste Grundlage. Das Zweite war, dass ich schon immer mit Kindern gearbeitet habe. Dass ich schon in meiner Gemeinde eben viel mit Kindern gearbeitet habe und nach Praktika in diversen Kitas für mich schnell feststand: Ich hab' den Schlüssel zu Kindern und deswegen werde ich auch den Beruf Erzieher lernen."

Warum sollten deiner Meinung nach mehr Männer den Erzieherberuf ausüben?
"Weil die männliche Bezugsperson im Erzieherberuf immer noch viel zu wenig vertreten ist. Wir haben ein verändertes Familienbild. Das heißt, es gibt viele allein erziehende Mütter, es gibt gleichgeschlechtliche Beziehungen. Wir brauchen die männliche Bezugsperson, um den männlichen Aspekt in der Erziehung von Mädchen und Jungen zu gewährleisten."

Was ist für dich das Besondere an deinem Beruf?
"Das Besondere ist, das jeder Tag anders ist. Dass ich mich vorbereiten kann und trotzdem die Kinder meinen Alltag bestimmen und dass ich in den Bereichen, die ich gerne mache, das heißt Musik machen, über religiöse Dinge sprechen, Alltagsthemen besprechen, das ich das genau mit den Kindern auf ihrem Bildungsweg zusammen gehen kann."

Welche lustigen Situationen aus deinem Berufsalltag fallen dir spontan ein?
"Lustig ist, dass, wenn man außerhalb der Kita von Kindern angetroffen wird, dass das für die völlig unverständlich ist, dass man nicht in der Kita ist, sondern außerhalb der Kita. Das man nach Hause geht und nicht immer in der Kita ist. Ja, und ansonsten gibt’s jeden Tag lustige Situationen, dass man so viele hat, dass es einem gar nicht einfällt."

Bist du schon mal an deine Grenzen gekommen?
"Ich glaube noch nicht, dass ich an meine Grenzen bisher gekommen bin. Aber in Situationen, wo große Unruhe ist, schafft man es am schnellsten wieder Ruhe zu schaffen, indem man die eigene Ruhe auf die Kinder ausstrahlen lässt."

Wenn um dich herum das Chaos perfekt ist: Woher nimmst du deine Geduld?
"Meine Geduld nehme ich aus meiner Stille, die ich in mir habe. Denn nur da wo ich Ruhe verbreite, kann auch Ruhe bei den Kindern entstehen."

Was bedeutet "Erziehung" für dich?
"Erziehung bedeutet, dass ich jedes einzelne Kind auf seinem Entwicklungsweg begleite und ihm das notwendige Werkzeug für's Leben mitgebe."

Was war bisher dein schönster Erfolg in deiner Arbeit?
"Zu meinen schönsten Erfolgen gehört zu sehen, dass Kinder das Sozialverhalten, was wir ihnen hier versuchen beizubringen, nutzen, um Konflikte zu lösen und dies selbstständig zu tun, im Gespräch, im Aufzeigen von Lösungen, ohne dass der Erzieher dazu kommen muss."

Hast du selbst schon Kinder?
"Ja, ich habe selbst auch schon zwei kleine Kinder und finde aber nicht, dass sich das in irgendeiner Form steigert, wenn ich von der Arbeit komme und zuhause das gleiche Leben tobt wie auch auf der Arbeit selbst, da es eine andere Arbeit ist mit den eigenen Kindern als hier im Beruf als Erzieher."

Deine Frau ist auch Erzieherin. Was bedeutet das für euch privat?
"Das bedeutet, dass man verschiedene Themen, die man von der Arbeit mit nach Hause bringt, einfach im Gespräch bearbeiten kann und noch mal nachklingen lassen kann. Heißt aber auch, dass man sich klare Grenzen setzen muss, um nicht ständig mit dem Beruf des Erziehers konfrontiert zu sein."