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Tagesablauf



Ein typischer Arbeitstag für Daniela steht an. Schau ihr dabei über die Schulter.

8.00 Uhr: Ankommen und den Tag planen

Daniela ist heute Morgen die erste in der Ergotherapie-Praxis und hat genügend Zeit mitgebracht, um vor der Behandlung des ersten Patienten noch die wichtigsten organisatorischen Dinge zu erledigen. Zunächst kontrolliert sie den Anrufbeantworter – vielleicht hat ein/e Patient/in abgesagt oder sich mit einen Terminwunsch gemeldet? Heute ist das nicht der Fall. Ein Blick auf den Terminplaner verrät ihr, wen sie heute behandelt. Meist hat sie ihre Termine aber im Kopf, schließlich kommen die meisten Patienten immer zur gleichen Zeit. Aus ihrer Ablage sucht sie sich die benötigten Karteikarten zusammen: Jeder Patient hat eine eigene Karteikarte mit den wichtigsten Informationen wie Adresse und Telefonnummer des Patienten und dem Rezept des Arztes.

9.00 Uhr: Einen Bewegungsparcours durchführen

Daniela bereitet den ersten Termin für heute vor. Im großen Motorikraum baut sie dazu einen sogenannten Bewegungsparcours aus mehren Elementen auf, den ein Kind später ausprobieren soll. Dabei kann sie selbst entscheiden, aus welchen Elementen sie den Parcours aufbaut. Manchmal verändert Daniela den Parcours auch während einer laufenden Therapiestunde noch einmal um, wenn sie merkt, dass sich auf einem anderen Weg besser arbeiten lässt.

10.00 Uhr: Der nächste Patient

Der nächste Patient ist pünktlich da. Er hatte einen Arbeitsunfall, bei dem eine Hand schwer verletzt wurde. Nur regelmäßiges Üben hilft ihm dabei, dass die Hand bald wieder so funktioniert wie vor dem Unfall. Daniela arbeitet bei der Therapie mit einem ganz einfachen Mittel, welches der Patient auch zu Hause zum Üben einsetzen kann: Knetgummi! Oft sind es ganz einfache und alltägliche Mittel, mit denen eine Therapiestunde durchgeführt wird. Neben ihrem guten fachlichen Wissen hilft auch Danielas Kreativität bei der Auswahl des richtigen Therapiematerials.

12.00 Uhr: Mittagspause

Nach einem Vormittag mit mehren Patienten in den Praxisräumen ist die Mittagspause verdient und führt Daniela in einen chinesischen Imbiss ganz in der Nähe ihrer Praxis.

13.00 Uhr: Hausbesuche

Einen Teil des heutigen Nachmittags verbringt Daniela mit Hausbesuchen. Dabei sucht sie Patienten in ihren Wohnungen auf, die nicht selber in die Praxis kommen, weil sie z.B. nicht gut laufen können. Oder sie übt mit den Patienten Dinge im Haushalt, die wichtig sind, um den Alltag in den Wohnungen besser zu bewältigen. Noch ein schneller Blick auf den Stadtplan zur Orientierung, dann packt sie die benötigten Hilfsmittel und Therapiematerialien einfach ins Auto und los geht’s!

15.30 Uhr: Den Tag dokumentieren

Für heute sind die therapeutischen Behandlungen abgeschlossen. Aber der Arbeitstag ist noch nicht zu Ende, denn ein sehr wichtiger Teil fehlt. Daniela muss jetzt genau dokumentieren, was sie heute mit den Patientinnen und Patienten gemacht hat, welche Ergebnisse erzielt wurden und auch, welche Probleme vielleicht aufgetreten sind. Dies macht sie am Ende eines jeden Arbeitstages, damit sie auch nichts Wichtiges vergisst!

16.00 Uhr: Aufräumen!

Bevor sie ihren Arbeitsplatz verlässt, macht Daniela noch einen Rundgang durch die Praxisräume und räumt alles weg, was nach den Therapien heute liegen geblieben ist: Bastelmaterial, Spiele, Werkzeug, Papier und Stifte. Da sie das jeden Abend macht, dauert es auch nicht lange. Und morgen früh können ihre Kollegen und sie den Arbeitstag in sauberen und aufgeräumten Räumen beginnen.

16.30 Uhr: Feierabend

Geschafft, der Feierabend ist da! Daniela hat einen abwechslungsreichen Arbeitstag hinter sich und freut sich nun auf ihre Freizeit!