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Tätigkeiten



Therapien durchführen

Als Ergotherapeutin oder Ergotherapeut führst du eine Vielzahl unterschiedlicher Therapien durch, immer abhängig davon, wie es deinem Patienten gesundheitlich geht und welches Ziel er oder sie hat. Aus vielen möglichen Einzelmaßnahmen stellst du dabei ganz individuell diejenigen zusammen, die genau zu deinem Patienten passen und ihm helfen, wieder selbständiger zu werden. Ganz unterschiedliche Menschen nutzen die Ergotherapie: Manche haben aufgrund eines Unfalls Probleme mit bestimmten Bewegungen und trainieren dann ganz bestimmte Muskeln. Wer einen Schlaganfall hatte, muss vielleicht gehen und sprechen neu lernen. Und Kinder machen Übungen, die ihnen helfen, sich besser zu konzentrieren.

Dokumentieren und organisieren

Ergotherapeuten/-therapeutinnen arbeiten täglich mit vielen Patienten zusammen - da gilt es, den Überblick nicht zu verlieren! Daher gehören auch organisatorische Aufgaben zum Arbeitsalltag dazu. Das kann bedeuten: Termine vergeben, Patienten anrufen, mit anderen Fachleuten sprechen oder Berichte schreiben. Je nach Arbeitsplatz sind die Aufgaben unterschiedlich – aber ohne Organisation geht’s nicht. Und um die Behandlung eines Patienten gut im Auge zu behalten, dokumentierst du in diesem Beruf sehr regelmäßig, was du in den einzelnen Therapiesitzungen mit dem Patienten gemacht hast. Bei so vielen Patienten kann sonst schon einmal etwas durcheinander kommen!

Im Team und mit Fachleuten austauschen

Als Ergotherapeutin oder Ergotherapeut arbietest du meist selbständig und allein mit deinen Patienten. Allerdings hast du auch regelmäßig mit deinen Kollegen/-innen und anderen Fachleuten zu tun. In Teambesprechungen besprichst du beispielsweise die aktuelle Situation, die Planung für die nächste Zeit und alle Fragen, die das Team oder die Patienten betreffen. Viele Patienten werden nicht nur von Ergotherapeuten, sondern gleichzeitig auch von anderen Fachleuten, wie z.B. Ärzten betreut. Im Rahmen des Case-Management führst du auch hier regelmäßige Gespräche. Schließlich möchten alle gemeinsam helfen, dass es den Patienten bald wieder besser geht.

Patienten und Angehörige informieren und beraten

Viele Patienten, die von ihrem Arzt Ergotherapie verschrieben bekommen, wissen gar nicht, was sie genau erwartet. Gemeinsam mit den Patienten klärst du daher im Beratungsgespräch die möglichen Inhalte und Ziele einer Therapie. beispielweise das Trainieren der Feinmotorik, damit ein Patient oder eine Patientin nach einer Krankheit wieder lernt, möglichst selbständig zu essen und zu trinken oder sich zu waschen. Ganz wichtig ist es Angehörige wie Eltern oder Ehepartner über die Therapie zu informieren, ihnen zuzuhören und Fragen zu beantworten. Schließlich helfen sie mit, den/die Patienten/-in zu motivieren und im Alltag zu unterstützen, z.B. bei der Durchführung von Übungen zu Hause.

Befunde erstellen

Ergotherapeuten/-innen nutzen verschiedene Wege, um heraus zu finden, wie sie einem/einer Patienten/-in am besten helfen können. Welche individuellen Möglichkeiten und Probleme hat der/die Patientin? Wie sieht das Lebensumfeld aus? Um ein umfassendes Bild des/der Patienten/-in zu erhalten, sammelst du Informationen aus unterschiedlichen Bereichen. Methoden dabei sind die Befragung, die Beobachtung sowie standardisierte Testverfahren.