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Tätigkeiten



Elektrische Anlagen installieren und betreiben

Als Elektroniker/in mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik montierst du nicht nur Steckdosen, Lichtschalter und Sicherungen. Du installierst, wartest und überprüfst auch komplexe energietechnische Anlagen und elektronische Steuer- und Regelsysteme. Solche Systeme braucht man zum Beispiel zur Raumklimaregelung, oder in Sonnenschutzanlagen, oder Alarmanlagen, oder zur Steuerung von Video- und Türkontrollsystemen. Durch die schnelle technische Entwicklung werden diese Anlagen immer leistungsfähiger, aber auch komplizierter. Daher sind deine Arbeitsorte sehr unterschiedlich: Auf Baustellen, wo viel Dreck ist, fräst du z.B. Schlitze für elektrische Leitungen und Löcher für Steckdosen. Aber auch ein Netzwerkraum kann dein Arbeitsplatz sein, wo du anspruchsvolle Systeme der Informationstechnik konfigurierst.

Elektrische Anlagen prüfen und warten

In regelmäßigen Abständen überprüfst und wartest du elektrotechnische Anlagen. Entdeckst du Fehler, übernimmst du die Reparatur. Die regelmäßige Überprüfung der Geräte ist wichtig, um kleine Fehler sofort zu finden und große Ausfälle zu vermeiden. Eine schlecht oder gar nicht gewartete Anlage kann unter Umständen sehr gefährlich sein. Zum Beispiel kann es bei einer fehlerhaften Anlage zu einem Brand kommen.

Dokumentieren

Als Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik sitzt du nicht oft am Schreibtisch. Aber wenn elektrische Anlagen fertig gebaut und geprüft sind, werden der Schaltplan und die Prüfprotokolle in einer Dokumentation zusammengestellt und dem Kunden übergeben. Die Unterlagen müssen für den sicheren Betrieb der Anlage vollständig sein. Tritt mal ein Störfall ein, lässt sich so schnell die Ursache finden.

Kundendienst und Service leisten

Als Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik bist du auch im Kundendienst tätig. Das bedeutet, dass du viel unterwegs bist und auf unterschiedliche Menschen triffst. Es kann stressig werden, wenn du zu Notfällen gerufen wirst und schnell Entscheidungen treffen musst. Daneben erteilst du auch Einweisungen in komplexe technische Anlagen wie z.B. eine Alarmanlage oder du informierst Kunden über neue technische Entwicklungen. Nicht jeder Kunde kann auf Anhieb mit der gekauften Technik umgehen, so kann auch eine Einführung in die Handhabung einer Fernbedienung für eine Satellitenempfangsanlage eine Aufgabe für dich sein. Geduld und ein gutes Händchen für Menschen ist daher sehr wichtig.

Im Team arbeiten

Egal, ob beim Verlegen eines schweren Hauptstromkabels, beim Patchen im Netzwerkschrank oder beim Montieren einer Photovoltaikanlage, ohne Teamarbeit geht nicht. Einer hilft dem anderen. Nur so lässt sich gewährleisten, dass alle Arbeitsaufträge richtig ausgeführt werden. Gerade bei größeren Projekten arbeiten oft mehrere Elektroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik zusammen. Dann gibt es meistens eine Person, die das Sagen hat: der Obermonteur bzw. die Obermonteurin. Sie entscheidet was zu tun ist und verteilt die Aufgaben.

Energietechnik – Die moderne Zukunft des Berufs

Elektroniker/in Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik ist ein Beruf mit Perspektive, denn deine Produkte helfen beim Energiesparen und unterstützen aktiv den Umweltschutz. Du baust und wartest Solaranlagen zur Warmwasserbereitung oder zur Gewinnung von Elektrizität. So kann Heizenergie gespart oder Strom umweltfreundlich erzeugt werden. Energiesparen ist IN und damit ist auch dieser Beruf gefragt, der Haus- und Wohnungsbesitzer dabei unterstützen kann. Du informierst Kunden über die finanziellen Vorteile einer Solaranlage und berätst sie über die Vorschriften und Richtlinien bei der Einspeisung von erzeugter Elektrizität ins öffentliche Stromnetz.

Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheit ist ein absolutes Muss für jede/n Elektroniker/in. Neben festen Arbeitschuhen mit Stahlkappe und Schutzhandschuhen ist an vielen Maschinen bestimmte Schutzkleidung vorgesehen. Ein Gehörschutz schützt die Ohren vor lautem Lärm und eine Sicherheitsbrille verhindert, dass umherfliegende Späne dein Auge verletzen. Und wenn es beim Steckdosenfräsen mal wieder staubig wird, zieht Daniel eine Feinstaubmaske auf.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Strom. Der Umgang mit elektrischem Strom kann gefährlich sein. Gerade für Elektroniker, die berufsmäßig mit Strom und Spannung umgehen, ist die Gefahr eines Stromunfalls ungleich höher. Umso wichtiger ist daher ein achtsamer und aufmerksamer Umgang mit Strom und die Einhaltung der fünf Sicherheitsregeln.