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Tätigkeiten

Eisenbahner

Züge bilden und rangieren

Bevor es losgehen kann, kuppelst du die Wagen eines Personen- oder Güterzuges aneinander. Dann wird die Lok mit dem Zug verbunden. Im Güterverkehr fährst du z. B. mit einem/er Kollegen/in Waggons mit einer Rangierlok zu Ladestellen, wo sie be- oder entladen werden. Oder du holst sie dort ab und stellst die Waggons zu einem kompletten Zug zusammen. Du rangierst, indem du entweder die Lok vom Führerstand aus fährst oder sie mit der Funkfernsteuerung in Bewegung setzt. Dann kannst du auch an der Spitze der Wagen mitfahren und die Rangierlok, die von hinten schiebt, steuern. In Gleisbereichen mit Weichen, die vom Stellwerk gestellt werden, arbeitest du eng mit dem Stellwerkpersonal zusammen.

Betriebssicherheit prüfen

Vor jeder Fahrt musst du die Betriebssicherheit des Zuges prüfen. Das bedeutet, dass du eine Wagenprüfung durchführst und dabei jeden einzelnen Wagen und auch die Lok auf Fahrtauglichkeit kontrollierst. Dazu gehört auch, eine Bremsprobe durchzuführen und darauf zu achten, dass ein Güterwagen nicht falsch beladen oder überladen ist. Da ein Zug bis zu 700 Meter lang sein kann, hast du eine ganz schöne Strecke zurückzulegen. Treten Fehler auf, versuchst du die Ursachen dafür zu finden, fertigst Mängelberichte an und meldest alles der zuständigen Stelle.

Züge fahren

Und los geht’s: Du setzt den Zug in Bewegung. Während der Ausbildung wirst du von einem/er Ausbilder/in begleitet. Später fährst du die Strecken alleine, stehst dabei aber in Kontakt mit dem/der Fahrdienstleiter/in im Stellwerk. Je nach Zugart oder Anhängelast musst du die Züge anders fahren. Da du dafür verantwortlich bist, dass die Fahrgäste bei Reisezügen oder die Ladung bei Güterzügen sicher ankommen, fährst du die Züge sehr sorgsam. Dabei achtest du z. B. darauf, dass beim Anfahren, Bremsen oder Beschleunigen nichts passiert. Auch wenn heutzutage viel elektronisch gesteuert wird, achtest du während der Fahrt immer auf den Fahrweg und die Signale auf der Strecke.

Störungen auf der Fahrt beheben

Kommt es während der Fahrt zu Störungen – z. B. wenn bei Sturm ausgerissene Bäume auf den Schienen liegen - reagierst du entsprechend darauf. Je nach Störung warnst du Mitarbeiter und setzt einen Notruf ab. Züge hältst du entweder an, indem du einen sogenannten „Nothaltauftrag“ per Funk abgibst, oder indem du die Signalflagge oder nachts eine spezielle rot leuchtende Handleuchte mit kreisenden Bewegungen schwenkst. Dabei stehst du wie immer in Kontakt mit dem/der Fahrdienstleiter/in.