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Ausbildung

Eisenbahner

Ausbildungsform: Duale Ausbildung

Während deiner Ausbildung lernst du sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule. Als Eisenbahner/in im Betriebsdienst der Fachrichtung Lokführer und Transport wirst du in Betrieben des Personen- und Güterverkehrs ausgebildet.

Die praktischen Erfahrungen sammelst du im Ausbildungsbetrieb und die Theorie lernst du an der Berufsschule. Der Unterricht findet ein- bis zweimal pro Woche oder als Blockunterricht statt.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Bei besonders guten Leistungen ist es möglich, die Ausbildung zu verkürzen. Frage dazu die zuständige Industrie- und Handelskammer, die Berufsschule und dein Unternehmen.

Ausbildungsinhalte

Wichtige Ausbildungsinhalte sind u. a.:
- Triebfahrzeuge bedienen und Fahrten im Regelbetrieb durchführen.
- Triebfahrzeuge prüfen, dabei den Einsatz vorbereiten und nach dem Einsatz abrüsten.
- Wagenprüfung an Güterwagen durchführen.
- Bremsproben am Reise- oder Güterzug durchführen.
- Rangieren und Züge bilden.
- Aufgaben der Zugaufsicht bei der Abfertigung von Reisezügen wahrnehmen.
- Fahrten bei Abweichungen vom Regelbetrieb und bei Störungen durchführen.
- Maßnahmen bei gefährlichen Ereignissen im Bahnbetrieb einleiten.
- Anwendung von Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften.

Fachrichtungen

Die Ausbildung wird in Ausbildungsunternehmen in zwei Fachrichtungen angeboten:
- Lokführer und Transport
- Fahrweg

Abschluss

Nach drei Jahren schließt du die Ausbildung mit der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) ab. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil. Im praktischen Teil musst du unter anderem ein Triebfahrzeug prüfen. Am Ende bekommst du den Facharbeiterbrief Eisenbahner/in im Betriebsdienst. Die einzelnen Unternehmen verlangen noch kleinere praktische Prüfungen zwischen den Hauptprüfungen, z. B. Rangieren, Bremsproben oder Wagenprüfung. Für den Eisenbahnfahrzeugführerschein schreibst du im Laufe deiner Ausbildung Klausuren.

Einsatzbereiche

Nach der Ausbildung arbeiten Eisenbahner/innen im Betriebsdienst vor allem bei Eisenbahnverkehrsunternehmen im Personen- oder Güterverkehr. Dort fährst du vor allem Triebfahrzeuge. Das können Elektro- und Diesellokomotiven oder Rangierloks sein. Willst du im Güterverkehr arbeiten, kannst du auf Rangierbahnhöfen, in Häfen oder auf Werksgeländen eingesetzt werden. Aber auch als S-Bahnfahrer kannst du arbeiten. Zudem gibt es auch Beschäftigungsmöglichkeiten u. a. im Bergbau oder in der Metallerzeugung. Dort fährst du dann die Werk- oder Zechenbahnen.

Verdienst

Bruttovergütung während der Ausbildung
Je nachdem in welchem Bundesland und welchem Betrieb du ausgebildet wirst, kann die Ausbildungsvergütung eine andere sein. Bei der Deutschen Bahn AG beispielsweise gibt es eine bundesweit einheitliche Ausbildungsvergütung. Durchschnittlich kannst du aber mit folgenden Vergütungen rechnen:

1. Ausbildungsjahr: € 732
2. Ausbildungsjahr: € 792
3. Ausbildungsjahr: € 851

Nach der Ausbildung
Was du nach der Ausbildung verdienst, hängt unter anderem von der Region, der Branche, dem Betrieb und auch den Anforderungen ab. Aber auch davon, ob du in der privaten Wirtschaft oder für Bund und Kommunen tätig bist.
Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.488 bis € 2.774 im Monat betragen. Davon gehen dann noch die Steuern und Sozialabgaben ab.
(Quelle: BERUFENET, August 2014)