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Tätigkeiten



Annika erzählt dir, welche Tätigkeiten und Aufgaben als Chemikantin bzw. Chemikant von besonderer Bedeutung sind:

Vorbereitung: messen, wiegen, füllen

Eine Anlage, in der ein chemisches Produkt hergestellt wird, muss mit Rohstoffen gefüttert werden. Deshalb gehört es als Chemikant/in zu deinen Aufgaben, Rohstoffe abzumessen oder zu wiegen und in die Maschinen einzufüllen.

Anlagen anfahren

Als Chemikant/in steuerst und bedienst du Anlagen, mit denen chemische Produkte wie zum Beispiel Medikamente, Kosmetika oder Farben hergestellt werden. Eine Hauptaufgabe dabei ist es, Anlagen in Betrieb zu nehmen, also sie anzufahren. Du musst zum Beispiel Anlagen aufheizen, einen bestimmten Druck erzeugen oder einen mechanischen Bauteil wie beispielsweise einen Rührkessel anschmeißen.

Anlagen überwachen

Läuft eine Anlage, musst du als Chemikant/in die Anlage überwachen. Das bedeutet, du überprüfst wichtige Werte wie Druck oder Temperatur, füllst wenn nötig Rohstoffe nach, nimmst Proben, führst Messungen durch und reagierst bei Störungen. Für diese Aufgabe arbeitest du direkt an der Anlage. Zusätzlich gibt es noch einen Leitstand. Dort sitzt ebenfalls ein/e Chemikant/in. Er oder sie ist allerdings nicht nur für eine, sondern für mehrere Anlagen zuständig. Auf Bildschirmen und Wandleuchten sind alle wichtigen Prozesse dargestellt und Störungen werden sofort registriert. Von dort aus kannst du als Chemikant/in ebenfalls in die Prozesse eingreifen und die Mitarbeiter/innen an den Anlagen informieren.

Laborarbeit

An einigen Anlagen musst du immer wieder zu bestimmten Zeiten Proben entnehmen und diese im Labor analysieren. Besonders häufig sind Proben notwendig, wenn ein Produkt gerade in der Entwicklung ist. Oder es tauchen Probleme auf, deren Ursache man finden und beheben muss. Oft gibt es direkt neben der Anlage einen Laborplatz. Dort führst du die chemischen Analysen durch, die relativ schnell und einfach gemacht werden können. Für komplizierte Verfahren gibt es ein Betriebslabor. Einige Proben werden auch eingeschickt und in einem Fachlabor analysiert.

Warten, Reparieren und Reinigen

Auch dein handwerkliches Geschick ist als Chemikant/in hin und wieder gefragt. Denn kleinere Reparaturen und Wartungen erledigst du selbst – vor allem während der Nachtschicht, wenn beispielsweise kein Mechaniker oder keine Mechanikerin erreichbar ist. Außerdem müssen die Anlagen und Arbeitsgeräte regelmäßig gereinigt werden.

Berichte und Protokolle

Als Chemikant/in musst du die Messwerte und Analyseergebnisse immer genau festhalten. Das ist wichtig, um ein Produkt hochwertig produzieren und weiterentwickeln zu können. Zudem müssen die Kollegen, die die Anlage in der nächsten Schicht übernehmen, damit weiter arbeiten. Deswegen ist das Verfassen von Protokollen und Berichten ein sehr wichtiger Teil deiner Arbeit.

Arbeiten im Team

Als Chemikant/in bist du immer in ein Team eingebunden. So gibt es beispielsweise bei Annika immer einen Tag- bzw. Nachtschichtmeister, der die Arbeit unter seinen Leuten verteilt. Dann gibt es Arbeiten, die nur zu zweit gemacht werden können oder dürfen. Außerdem arbeitest du als Chemikant/in mit anderen Gewerken, wie zum Beispiel Mechanikern oder Elektrikern zusammen.