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Karriere

Chemikant/in

Welche Zukunftsperspektiven der Beruf bietet, verrät dir Annika:

Techniker/in

Wenn du dich beruflich weiterentwickeln willst, ist die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker/zur staatlich geprüften Technikerin eine Möglichkeit. Als Techniker/in planst, entwickelst und betreust du Produktionsverfahren. Außerdem haben Techniker/innen häufig Verantwortung für andere Mitarbeiter. Die Weiterbildung dauert entweder zwei Jahre Vollzeit oder vier Jahre, wenn du sie neben deinem Beruf machst.

Industriemeister/in

Sehr häufig nutzen Chemikanten und Chemikantinnen die Weiterbildung zum oder zur Industriemeister/in. Meister/innen sind in den Betrieben meist für ein kleines Team verantwortlich. Sie haben eine hohe Fachkompetenz und gelernt, Personal zu führen. Als Meister/in kann es dann auch noch weiter gehen: Entweder man kann an einer Fachhochschule studieren oder seinen technischen Betriebswirt an der Industrie- und Handelskammer machen.

Studium

Wer gerne studieren will, braucht nicht unbedingt Abitur. Auch als Meister/in wirst du zu vielen Studiengängen zugelassen – zum Beispiel zum Chemiestudium. Wer genau an einer (Fach-)Hochschule zugelassen wird und was man studieren darf, ist allerdings in jedem Bundesland unterschiedlich. So dürfen in Bayern beispielsweise nur die besten 20% eines Jahrgangs studieren.

Fortbildung/Spezialisierung

Wer keine Lust auf eine teure und zeitaufwändige zweite Ausbildung hat, kann sich trotzdem weiterbilden: Berufsverbände und die Industrie- und Handelskammern bieten verschiedene Kurse an, zum Beispiel zum Betriebspädagogen / zur Betriebspädagogin, zum Qualitätskontrolleur / zur Qualitätskontrolleurin oder zum Schichtführer / zur Schichtführerin. Auch in vielen Betrieben gibt es regelmäßige Fortbildungen. Schließlich arbeitet ein/e Chemikant/in in einem Berufsfeld, in dem sich viel verändert – ständig gibt es neue Forschungsergebnisse, die die Arbeitsabläufe direkt beeinflussen.

Technische/r Betriebswirt/in

Wer bereits Meister/in ist, kann sich an der Industrie- und Handelskammer zum Technischen Betriebswirt / zur technischen Betriebswirtin weiterbilden lassen. Das ist vor allem interessant, wenn man nicht mehr nur im technischen sondern auch im kaufmännischen Bereich arbeiten will. Denn als technische/r Betriebswirt/in bist du die Schnittstelle zwischen der Produktion und den betriebswirtschaftlichen Fragen einer Firma.