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Karriere



Techniker/in

Eine Weiterbildung zum/zur Techniker/in in der Fachrichtung Elektrotechnik ist sinnvoll, wenn du später mehr Verantwortung tragen möchtest. Denn als Techniker/in kannst du zum Beispiel selbstständig ein Team oder auch ein Projekt leiten. Dann organisierst du alle Arbeitsabläufe, kalkulierst die Kosten, sprichst mit den Kunden und erteilst die Arbeitsaufträge an dein Team.
Um als Techniker/in durchstarten zu können, musst du einiges über wirtschaftliche und organisatorische Dinge lernen. Dafür kannst du in Vollzeit oder neben deinen Beruf Kurse der Industrie- und Handwerkskammern oder auch der Ausbildungszentren deines Berufsverbandes besuchen.

Meister/in

Als Meister/in der Fachrichtung Elektrotechnik übernimmst du meist Führungsaufgaben in einem Betrieb. Denn nach der Ausbildung bist du nicht nur ein richtiger Profi in deinem Beruf, sondern weißt auch jede Menge über betriebswirtschaftliche Dinge wie Kostenrechnung, Personalführung und Qualitätsmanagement. Auch super: Du darfst Lehrlinge ausbilden.
Auf die Meisterprüfung bereitest du dich in speziellen, meist mehrjährigen Kursen der Industrie- und Handelskammer oder auch in den Ausbildungszentren deines Berufsverbandes vor. Du kannst diese Weiterbildung entweder in Vollzeit, oder auch in Teilzeit neben deinem Beruf absolvieren.

Spezialist/in Elektrotechnik

Nach deiner Ausbildung kannst du dich als Spezialist/in in der Elektrotechnik qualifizieren. Je nach Aufgabengebiet bist du dann Fertigungs-, System-, Montage oder Servicespezialist/in.

Prozessmanager/in Elektrotechnik

Als Prozessmanager/in planst und steuerst du betriebliche Prozesse. Am Ende sollen Produkte und Lösungen für Kunden entstehen, die technisch innovativ und marktgerecht sind. Daneben werden auch Dienstleistungen angeboten, das bedeutet, dass du auch Aufgaben im Personalmanagement wahrnimmst.

Die Qualifizierung zum/zur Prozessmanager/in findet berufsbegleitend in den Bereichen Entwicklung, Produktion oder Service statt. Die Prüfungen nehmen die Industrie- und Handelskammern ab.

Studium

Wenn du nach deiner Ausbildung weiter lernen möchtest, kannst du dich an einer Fachhochschule oder Universität bewerben. Dort kannst du zum Beispiel einen Abschluss als Ingenieur/in für Elektrotechnik oder auch Ingenieur/in für Mechatronik machen. So hast du nach rund drei Jahren Studium einen Bachelorabschluss in der Tasche. Wenn du weitere zwei Jahre dranhängst, erwirbst du sogar den Master-Abschluss.

Gut zu wissen: Um zu studieren, brauchst du nicht unbedingt das Abitur, manchen Hochschulen reichen auch ein guter Berufsabschluss und etwas Berufserfahrung.

Qualifizierungslehrgänge

Um dich auch nach deinem Berufsabschluss weiterbilden zu können, kannst du Kurse besuchen, die dich in vielen verschiedenen Bereichen deines Berufs fit machen. Egal ob in der Montage, Wartung, Reparatur oder auch im Umgang mit digitalen Computertechniken, dem Kundenservice oder dem Qualitätsmanagement, der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. oder auch die Industrie- und Handelskammern bieten immer wieder neue Kurse an.