Für die vollständige Darstellung der Website wird JavaScript und das Flash-Plugin (Version 8) benötigt.

Ausbildung

Elektroniker/in für Betriebstechnik

Ausbildungsform

Die Ausbildung zum/zur Elektroniker/in für Betriebstechnik findet dual statt. Das heißt, du lernst in deinem Ausbildungsbetrieb und auch in der Berufsschule. Im Betrieb packst du mit an und lernst von deinen Kollegen/innen, indem du ihnen hilfst. Das theoretische Wissen bekommst du in der Berufsschule vermittelt.
Die praktische Ausbildung im Betrieb kann sehr unterschiedlich sein, je nach dem in welcher Branche dein Betrieb arbeitet. Deshalb lernen die Auszubildenden nur zum Teil gemeinsam. Jeder wählt zusätzlich noch ein Spezialgebiet aus, in dem dann die Kenntnisse vermittelt werden, die für die jeweilige Praxis wichtig sind.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre.
Hast du bereits Vorkenntnisse in diesem Beruf und bist gut in der Berufsschule, dann kannst du einen Antrag auf Verkürzung der Ausbildungszeit stellen. Stimmen dein Betrieb, deine Berufsschule und die zuständige Industrie- und Handelskammer zu, darfst du die Abschlussprüfung schon nach drei Jahren ablegen.

Ausbildungsinhalte

Als Elektroniker/in für Betriebstechnik lernst du eine ganze Menge. An erster Stelle steht natürlich dein persönlicher Schutz, denn die meiste Zeit arbeitest du an Anlagen und Maschinen, die mit Strom funktionieren. Du sorgst dafür, dass die technischen Geräte in den Büros, aber auch die kleinen und großen Maschinen in den Produktionshallen eines Industriebetriebes sicher und einwandfrei funktionieren. Das heißt, du verkabelst, du überprüfst die Funktionstüchtigkeit, reparierst, programmierst und erklärst „Nicht-Elektronikern/innen“ den sicheren Umgang mit den Anlagen.

Die Ausbildungsinhalte im Einzelnen:
- Sicher und umweltbewusst arbeiten.
- Arbeitsschritte planen und organisieren.
- Elektrische Betriebsmittel montieren und anschließen.
- Elektrische Funktionen und Systeme messen und Ergebnisse auswerten.
- Die Sicherheit von elektrische Anlagen und Betriebsmitteln beurteilen.
- IT-Systeme installieren und programmieren.
- Kunden beraten und betreuen.
- Elektrische Anlagen installieren, in Betrieb nehmen und instand halten.
- Technische Serviceleistungen erbringen.

Abschluss

Um die Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik erfolgreich abzuschließen, musst du die Abschlussprüfung bestehen. Der erste Teil findet vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt, der zweite umfangreiche Teil am Ende der Ausbildung. Bei der schriftlichen Prüfung musst du zeigen, was du in den Fächern Systementwurf, Funktions- und Systemanalyse und in Wirtschafts- und Sozialkunde alles weißt. Im praktischen Teil wollen die Prüfer sehen, ob du ein elektrisches System einrichten und instandhalten kannst. Außerdem analysierst du eine elektrische Anlage und nimmst Änderungen vor.

Einsatzbereiche

Elektroniker/innen für Betriebstechnik werden überall gebraucht, wo für die industrielle Produktion große Maschinen eingesetzt oder auch hergestellt werden. Diese Maschinen sind meist so programmiert, dass sie bestimmte Arbeitsgänge automatisch verrichten. Die Einsatzbereiche sind also sehr vielfältig und können zum Beispiel in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, in Transport- und Verkehrsbetrieben, der Nahrungsmittelherstellung, im Chemie- und Kunststoffbereich liegen, oder auch im Bereich der Energieerzeugung und -versorgung, der Verarbeitung von Holz oder der Herstellung von Papier und Textilien.

Verdienst

Während der Ausbildung
1. Ausbildungsjahr: € 814 bis € 860
2. Ausbildungsjahr: € 869 bis € 911
3. Ausbildungsjahr: € 925 bis € 980
4. Ausbildungsjahr: € 978 bis € 1.038

Nach der Ausbildung
Auch nach der Ausbildung hängt die Höhe deines Lohns von verschiedenen Faktoren ab. Das monatliche Einstiegsgehalt liegt in der Regel zwischen € 2.773 bis € 3.224 Bruttoverdienst. Mit mehr Berufserfahrung und zusätzlichen Qualifikationen steigt dieser Lohn.
(Quelle: BERUFENET, August 2014)