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Karriere

Augenoptiker/in

Meister/in

Um Augenoptikermeister/in zu werden, kannst du entweder in Vollzeit oder berufsbegleitend eine Fachschule besuchen. Mit dem Abschluss deiner Meisterprüfung kannst du dich selbstständig machen und einen eigenen Betrieb eröffnen. Außerdem darfst du dann eigene Lehrlinge ausbilden.

Ingenieursstudium

Nach der Gesellenprüfung kannst du aber auch studieren. An Fachhochschulen werden Ingenieure und Ingenieurinnen der Augenoptik ausgebildet, die in der Entwicklung oder Produktion von augenoptischen Geräten und Hilfsmitteln wie Brillen, Kontaktlinsen oder Lupen tätig sind. Du kannst dann Aufgaben in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Anwendung oder Produktmanagement übernehmen oder im klinischen bzw. im Rehabilitationsbereich arbeiten. Auch eine Lehrtätigkeit an Hochschulen und Fachakademien ist dann möglich.

Bachelorstudium

Das Bachelorstudium dauert drei bis vier Jahre und kann eigenständig, aber auch in Kombination mit Optometrie studiert werden. Angeboten werden diese Studiengänge an der Technischen Fachhochschule Berlin und den Fachhochschulen in München, Jena, Braunschweig, Lübeck und an der ZVA-Akademie in Knechtsteden bei Köln und schließen mit dem Bachelor of Science in Augenoptik bzw. Optometrie ab. Meist erwirbst du deinen Meister-Abschluss parallel während der Studienzeit.

Selbständigkeit

Möchtest du gerne dein eigener Chef sein und ein Augenoptikergeschäft selbstständig führen? Wenn du deinen Meisterbrief in der Tasche hast, steht diesem Schritt nichts mehr im Wege. Da die Selbstständigkeit aber auch mit einigen Risiken verbunden ist, solltest du dich vorher sehr gut informieren und beraten lassen.

Fort- und Weiterbildungen

Um im Beruf Erfolg zu haben, musst du fachlich immer auf dem neuesten Stand bleiben. Dazu solltest du dein Fachwissen immer wieder ergänzen, vertiefen und den neuesten Entwicklungen anpassen. Aber vielleicht willst du dich auch weiterbilden, um beruflich voranzukommen und Führungsaufgaben zu übernehmen. Ganz gleich wie du dich entscheidest, jede Weiterbildung ist eine Investition in deine berufliche Zukunft. Angebote findest du über die Handwerkskammern oder auch über deinen Betrieb.

Fach- und Betriebswirt/in

Nach abgeschlossener Ausbildung und Berufspraxis kannst du dich auch als technische/r Fach- oder Betriebswirt/in weiterbilden. Wirtschafts- und Verwaltungsakademien, Fachschulen und Berufskollegs sowie private Bildungseinrichtungen haben entsprechende Angebote in ihrem Programm.

In beiden Berufen übst du überwiegend planende, organisierende, kaufmännische und produktionsüberwachende Tätigkeiten aus, übernimmst aber auch Führungsaufgaben. Beim Betriebswirt stehen dabei die kaufmännischen, beim Fachwirt die technischen Aufgaben im Vordergrund. Der/die Fachwirt/in ist in der Praxis eine Art Brücke zwischen technischem und kaufmännischem Wissen.