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Karriere

Altenpfleger/in

Tipp: Jobperspektiven!

Altenpfleger/innen haben aufgrund der Bevölkerungsentwicklung sehr gute Chancen einen Job zu bekommen, denn es wird immer mehr alte Menschen in Deutschland geben. Doch auch im Ausland werden schon jetzt Altenpfleger/innen aus Deutschland gesucht und eingestellt: So zum Beispiel in den skandinavischen Ländern, England und der Schweiz. Allerdings ist der Beruf des Altenpflegers / der Altenpflegerin in der EU nicht anerkannt, so dass Altenpfleger/innen dort als Hilfskräfte eingestellt werden. Einige Länder bieten aber die Möglichkeit, die dort existierenden Berufsabschlüsse nachzuholen.

Fortbildung / Weiterbildung

Dein erfolgreicher Einstieg in den Beruf ist erst der Anfang: wichtig für deinen beruflichen Erfolg ist es, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben und das eigene Fachwissen laufend zu ergänzen, zu vertiefen und an neue Entwicklungen anzupassen. Fortbildungen sind dabei eher kurze Maßnahmen, bei denen du meist ein spezielles Thema vertiefst. In einer Weiterbildung setzt du dich dagegen mit ganzen Themenbereichen auseinander, was deutlich mehr Zeit braucht.

Beispiele für Fortbildungen in der Altenpflege:
- Pflegeprozess - Pflegeplanung und Dokumentation
- Ernährungsberatung
- Kommunikation, Gesprächsführung im Gesundheitswesen

Beispiele für Weiterbildungen in der Altenpflege:
- Gerontopsychiatrische Fachweiterbildung
- Staatlich anerkannte/r Stationsleiter/in in der Kranken- oder Altenpflege gem. SGB XI
- Pflegedienstleiter/in
- Fach- und Betriebswirt/in
- Fachaltenpfleger/in
- Leitende Pflegefachkraft
- Ausbilder/in bzw. Anleiter/in bzw. Mentor/in für Auszubildende in Pflegeberufen

Fachaltenpfleger/in

Nach der Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in stehen Weiterbildungsabschlüsse mit Spezialisierungen zur Wahl. Die Fachrichtungen sind nicht einheitlich festgelegt und unterscheiden sich nach Bundesländern und Anbietern der Weiterbildung. Hier eine Auswahl:
- Fachaltenpfleger/innen für Psychiatrie/Gerontopsychiatrie
- Fachaltenpfleger/innen für Palliativ- und Hospizpflege
- Fachaltenpfleger/in für klinische Geriatrie

Weiterbildungslehrgänge werden von Weiterbildungseinrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen angeboten. Sie dauern in Vollzeit 1-2 Jahre, in Teilzeit 2-4 Jahre.

Leitende Pflegekraft

In ambulanten Pflegeeinrichtungen, Alten- und Pflegeheimen und Tagesstätten für alte Menschen steigen die Anforderungen an die Organisation und Verwaltung.

Mit der Weiterbildung zur Leitenden Pflegekraft (PDL) wirst du fit gemacht für die Leitung von ambulanten, vollstationären oder teilstationären Alten- und Pflegeinrichtungen.

Stationsleiter/in, Pflegedienstleiter/in

Wer innerhalb einer Altenpflegeeinrichtung eine leitende Funktion übernehmen möchte, kann zwischen folgenden Aufstiegsweiterbildungen wählen:
- Staatlich anerkannte/r Stationsleiter/in in der Kranken- oder Altenpflege gem. SGB XI
- Pflegedienstleiter/in

Studium

Als Altenpfleger/in kannst du auch studieren, dein Wissen in Spezialbereichen vertiefen und einen Bachelorabschluss machen. Hier ein paar Studiengänge zur Auswahl:
- Gerontologe/Gerontologin
- Pflegewissenschaftler/in, Pflegemanager/in
- Pflegepädagoge/Pflegepädagogin
- Sozialarbeiter/in, Sozialpädagoge/Sozialpädagogin
- Gerontopsychologe/Gerontopsychologin

Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute

Für Altenpfleger/innen, die einmal eine Altenpflegeeinrichtung leiten möchten, empfiehlt sich eine Aufstiegsweiterbildung aus den folgenden Bereichen:
- Fachwirt/in in der Alten- und Krankenpflege
- Staatlich geprüfter Fachwirt/in für Organisation und Führung Schwerpunkt Sozialpädagogik
- Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen
- Betriebswirt/in (Fachschule) für Sozialwesen
- Betriebswirt/in (Fachschule) für Management im Gesundheitswesen

Selbstständigkeit

Willst du irgendwann dein eigener Chef bzw. deine eigene Chefin sein? Dann kannst du dich selbstständig machen, sowie einen ambulanten Pflegedienst, eine Pflegeberatung oder einen Seniorenbetreuungsdienst eröffnen.

Es gibt keine bundeseinheitliche Regelung zu den Voraussetzungen für die Selbstständigkeit. Möchtest du eine Einrichtung eröffnen, dann solltest du in der Regel jedoch zwei Jahre Berufserfahrung haben und eine Leitungs-Weiterbildung von mindestens 460 Stunden oder ein Studium wie z.B. Pflegemanagement absolviert haben. Auf jeden Fall solltest du dir betriebwirtschaftliches Wissen wie zum Beispiel Buchhaltung aneignen. Wenn es dann soweit ist, solltest du dich für deine Existenzgründung von Experten aus der Branche gut beraten lassen.